TSC taumelt in stürmischen Gewässern

In stürmischer See befinden sich die Unterwasserrugby-Bundesligaspieler des TSC Mülheim. Sie kassierten im Kellerduell bei der SG Dortmund-Derne im Südbad eine 1:2 (1:1)-Niederlage. Damit tauschten die beiden Mannschaften die Tabellenplätze. Die Mülheimer haben die Rote Laterne übernommen.

In der ersten Halbzeit gab es kaum nennenswerte Torchancen. In diesem wichtigen Spiel war es zunächst ein Abtasten von beiden Seiten. Beide Teams gingen kein Risiko ein, um nicht in Rückstand zu geraten. Sechs Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit kam es zu einer Eins-zu-eins-Situation vor dem Mülheimer Korb. Diese Chance nutzten die Gastgeber zur 1:0-Führung. „Zu diesem Zeitpunkt befanden wir uns noch im Halbschlaf. Das Gegentor hat uns aber aufgerüttelt“, sagte TSC-Pressesprecher Marc Peters. Der Mülheimer Kampfgeist war erwacht. Noch vor der Pause erzielte Paul Scheerer den 1:1-Ausgleichstreffer.

In der zweiten Halbzeit spielten beide Mannschaften ungleich aggressiver als zuvor. Bedeutende Raumgewinne gab es aber lange Zeit nicht. Die Mülheimer verpassten es, eine Überzahlsituation nach einem geahndeten Foulspiel der Dortmunder zu nutzen. Drei Minuten vor dem „Abhupen“ bekamen die Gastgeber einen Strafstoß wegen „Verkeilens“ zugesprochen. Diese Möglichkeit ließen sich die Dortmunder nicht entgehen. Sie gingen mit 2:1 in Führung und brachten diese über die Zeit. Foto: andreas köhring