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Tönisberg nicht auf die leichte Schulter nehmen

21.02.2012 | 17:50 Uhr

Wie wäre es mit dem Drittligisten Rot-Weiß Oberhausen oder mit dem Regionalligateam von Rot-Weiss Essen? Der VfB Speldorf könnte in der laufenden Saison noch auf attraktive Gegner im Niederrheinpokal treffen. Im Achtelfinale erwarten die Mülheimer am Mittwoch um 19.30 Uhr im Ruhrstadion den Landesligisten DJK/VfL Tönisberg.

Die Runde der letzten 16 Mannschaften ist seit dem 12. Februar im Gange und begann mit einer faustdicken Überraschung. NRW-Ligist ETB Schwarz-Weiß Essen verlor die Partie beim Niederrheinligateam des SV Sonsbeck mit 2:3 nach Verlängerung. Die Speldorfer sind also gewarnt.

Das Viertelfinale haben neben den Sonsbeckern auch schon zwei weitere Niederrheinligisten erreicht. Der SV Hönnepel-Niedermörmter setzte sich bei Ratingen 04/19 mit 5:2 durch. Die Sportfreunde Baumberg feierten einen 5:3-Sieg nach Elfmeterschießen beim SC Kapellen-Erft. Abgesagt wurden die Duelle zwischen dem FC Kray und RWE sowie dem FC Remscheid und RWO. Zeitgleich mit dem Speldorf-Spiel finden die Partien TuRU Düsseldorf (Niederrheinliga) gegen den KFC Uerdingen (NRW-Liga) und 1. FC Wülfrath (Niederreinliga) gegen den VfB Homberg (NRW-Liga) statt.

Der Sieger des Spiels Speldorf gegen Tönisberg muss in der Zeit zwischen dem 3. und 5. April gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter antreten. Setzt sich der VfB durch, wechselt das Heimrecht und der Niederrheinligist hätte ein Spiel vor eigenem Publikum. Das wäre auch eigentlich so am Mittwochabend der Fall gewesen. Aber VfB-Sportmanager Ingo Pickenäcker einigte sich mit den Tönisberger Verantwortlichen darauf, die Partie im Ruhrstadion stattfinden zu lassen.

Im Viertelfinale wartet also eine lösbare Aufgabe. Aber bis dahin liegen noch mindestens 90 schweißtreibende Minuten vor den Speldorfern. Und angesichts der mageren Vorstellung beim torlosen Remis im Meisterschaftsspiel gegen Westfalia Rhynern ist der ganz große Optimismus bei den Grün-Weißen ohnehin verflogen. „Die zweite Halbzeit war ganz gut, aber die letzte Konsequenz fehlte“, sagt VfB-Kapitän Dennis Hupperts rückblickend auf das Duell.

Das Pokalspiel kommt vor der nächsten Meisterschaftsaufgabe beim Spitzenreiter Viktoria Köln (Sonntag, 15 Uhr) gerade recht. VfB-Trainer Oliver Röder: „Wir haben im Spiel gegen Tönisberg die Chance, uns zu rehabilitieren.“ Und Sportmanager Ingo Pickenäcker fügt hinzu: „Mit einer ähnlichen Leistung wie gegen Rhynern bekämen wir auch gegen Tönisberg Probleme. Es gibt keinen Anlass, den Gegner zu unterschätzen.“

Marcus Lemke

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