SV Nord gilt in Hamburg als Favorit

Am Bundesliga-Doppelspieltag in Hamburg ist das Schachteam des SV Nord in beiden Begegnungen favorisiert. Aber Vereins-Chef Heinz Schmitz ist nach einer bislang durchwachsenen Saison mit seinen Prognosen vorsichtiger geworden.

Letztendlich sollten die Mülheimer aber in den Partien gegen den Tabellen-Elften und Gastgeber Hamburger SK sowie gegen das Schlusslicht SSC Rostock jeweils einen Sieg einfahren. Gespielt wird am Samstag ab 14 Uhr und am Sonntag ab 10 Uhr im Kasino der Signal Iduna.

„Ich habe in dieser Saison schon mehrfach mit meinen Tipps danebengelegen. In einigen Partien waren wir klarer Favorit und haben es dann vermasselt. Eigentlich sollten wir beide Spiele für uns entscheiden. Die Hamburger sind aber ein Gegner, der keinesfalls unterschätzt werden darf“, so Heinz Schmitz.

An den vorderen Positionen könnten die Hansestädter auf die ausländischen Schach-Asse Robin van Kampen (Niederlande), Jan-Krzysztof Duda, Robert Kempinski (beide Polen) und Martyn Kravtsiv (Ukraine) zurückgreifen. Schlusslicht Rostock ist klarer Außenseiter.

Der Nord-Vorsitzende lässt sich bei der Aufstellung noch nicht in die Karten schauen. Fest steht aber: In Bestbesetzung werden die Mülheimer an der Elbe nicht antreten können, weil es internationale Einsätze gibt. Dennoch sollte die Mannschaft um Kapitän Daniel Fridman in der Lage sein, die Kontrahenten zu besiegen. Foto: felix ehlert