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Handball-Landesliga

Styrum ist nicht zu knacken

15.01.2012 | 20:08 Uhr

DJK Styrum 06 -
HSV Dümpten34:31 (14:9)

DJK: Lindmüller, J. Bing – Burczyk (13/2), M. Bing (7), Millhorst (7), Tapp (5), Höcker (2), Gegner, Hidding, Hopp, Mnich, Siemes, Wagemakers

HSV: Slota, Haesters – Peich (12), Wrobel (9), Gralla (3), Potschka (2), Auf’m Kamp (1), Bülten (1), Cybula (1), Kiriakou (1), Schmidt (1), Budde

Es bleibt dabei: Der HSV Dümpten kann gegen die DJK Styrum 06 einfach nicht gewinnen. Das Derby in der Handball-Landesliga ging am Sonntagvormittag einmal mehr an die Styrumer, die mit 34:31 (14:9) die Oberhand behielten.

150 Zuschauer sahen eine schwache erste Halbzeit mit wenig Toren. Vor allem die Gäste aus Dümpten kamen nur ganz schwer in die Partie. Erst nach über elf Minuten gelang Philipp Peich der erste Treffer für den HSV zum 3:1.

Die Mannschaft von Trainer Rüdiger Winter kam gegen die 6:0-Deckung der Styrumer einfach nicht an. Die Dümptener verstrickten sich in Eins-gegen-Eins-Situationen und kamen so zu wenig Torerfolgen. Wäre die Trefferquote der DJK im ersten Durchgang höher gewesen, hätten die Gastgeber schon zur Pause deutlicher als 14:9 in Front gelegen.

Nach dem Seitenwechsel kam der HSV wieder bis auf 16:13 heran. Doch in den entscheidenden Situationen ließen die Gäste wieder gute Chancen liegen. Die Styrumer hingegen präsentierten sich in der Offensive nun zielstrebiger und vor allem erfolgreicher. So zog die DJK wieder auf 22:17 davon.

In der letzten Viertelstunde entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch. Der HSV konnte sich nun zwar besser gegen die Styrumer Deckung durchsetzen, konnte die DJK aber im Angriff kaum stoppen. Neben Torjäger Markus Burczyk (13/2) verteilten sich die Treffer vor allem auf Kreisläufer Robin Millhorst und Spielmacher Marc Bing, die jeweils siebenmal trafen. Auch Rechtsaußen Marcus Tapp erzielte in der Endphase einige wichtige Treffer.

Dem HSV muss allerdings zugute gehalten werden, dass er sich nicht geschlagen gab. Vom zwischenzeitlichen 30:25 kämpften sich die Dümptener noch einmal bis auf 32:30 heran. Wirklich ausruhen konnten sich die Styrumer auf ihrer Führung nicht. Doch spätestens als Jan Häcker das Tor zum 33:30 erzielte, war die Messe zugunsten der DJK 06 gelesen. Veit Wrobel, mit neun Toren zweitbester Dümptener Torschütze, konnte zwar noch einmal verkürzen, doch es reichte nicht mehr. Markus Burczyk setzte in einem vergleichsweise fairen Derby, das die Schiedsrichter Goller und Nolte jederzeit gut im Griff hatten, den Schlusspunkt – 34:31.

„Unsere Deckungsarbeit hat sich deutlich verbessert. Damit haben wir die Angriffsbemühungen der Dümptener besonders in der ersten Halbzeit deutlich eingeschränkt. Sie waren teilweise ratlos“, sagte Styrums Trainer Peter Flemmig. Der DJK-Coach weiter: „In der zweiten Hälfte war es ein offener Schlagabtausch. Zum Glück hatten wir heute eine ziemlich hohe Trefferquote.“

Sein Trainerkollege Rüdiger Winter verschwand nach seiner ersten Niederlage schnell in der Kabine. Anscheinend hatte er der Mannschaft noch Einiges zu sagen. „Wir haben die Anfangsphase völlig verschlafen. Styrum war entschieden heißer. Wenn du so auftrittst, kannst du gegen so einen Gegner auch nicht gewinnen. Wir haben uns selbst ein Bein gestellt und verdient verloren“, lautete seine klare Analyse.

Marcel Dronia

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