Sternstunde des Mülheimer Sports

Es gibt Dinge im Leben, die unweigerlich unausweichlich sind. Feiern im XXL-Format im Uhlenhorster Klubhaus gehören zwingend dazu. Im Quellgebiet der Uhlen haben schon oftmals die Wände gewackelt, diesmal bewies sich die Spaßgesellschaft in besonderer Form und mit ganz ausgeprägtem Durchhaltevermögen. Natürlich, dem Gewinn des Europapokals der Landesmeister muss man ganz einfach mit besonderem Enthusiasmus begegnen.

Nach dem Wechsel von der RWE-Sporthalle, in der der deutsche Hallenmeister 2014 am Sonntagnachmittag mit dem 5:4-Finalsieg gegen den österreichischen Landesmeister SV Arminen Wien erstmals in der Vereinsgeschichte in der Halle auf den europäischen Thron gestiegen war, ins traute Heim am Uhlenhorstweg startete eine Party mit internationalem Anstrich, die vom herrschenden Karneval gar nicht erst angeschoben werden musste. Diese Versammlung musste man nicht in Stimmung bringen, die war es schon! Aus sicherer Quelle war zu erfahren, dass sich die Letzten am Montagmorgen gegen 3.30 Uhr in Richtung Heimweg begeben haben.

Aber es gab ja auch so viel zu erzählen, zu fachsimpeln und zu schwärmen nach diesem historischen Ereignis unter dem Hallendach. Der HTCU war als Favorit ins Heimspiel gegangen, doch gerade diese Rolle zählt nicht zu den leichtesten Übungen, weil sich die Gegner im Windschatten durchaus wohlfühlen. Doch dann verrichtete die Auswahl von Trainerin Tina Bachmann ihre Arbeit. Manchmal nicht mit ganz großem Glanz, am Ende aber stets gewinnbringend. Und auch die Gäste aus ganz Europa mussten neidlos anerkennend: Uhlenhorst ist der würdige Champion!