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Starke zweite Halbzeit führt zu Kantersieg

11.11.2012 | 19:44 Uhr

DJK-VfR Saarn -
SG Tura Altendorf 40:23 (14:10)

VfR: Floten, Wolf – Arend (10), Linßen (10), Cordes (8), Figura (4), Rotthäuser (3), Kilgast (2), Schmidt (1), Spliethoff (1), Graef, Kaiser

Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte lag der VfR zwar mit vier Toren vorn, doch im Angriffsspiel fehlte der Druck, die Mülheimer agierten insgesamt zu pomadig. Nach einer gezielten Halbzeitansprache besannen sich die Saarner auf ihre Konzepte und spielten teilweise wie aus einem Guss. Durch starkes Tempospiel gelangen etliche schöne Treffer. Nach einem Pass von Nico Arend machte Benedikt Linßen mit einem Kempa-Trick die 40 Tore voll. Es war sein zehnter Treffer an diesem Sonntag, auch Passgeber Arend kam auf zehn Tore. Leo Cordes, der ein starkes Spiel auf der Rechtsaußenposition machte, war acht Mal erfolgreich. „In der zweiten Halbzeit gibt es nichts zu meckern. Das hat richtig Spaß gemacht, den Jungs zuzugucken“, sagte Trainer Frank Rademacher und ergänzte: „Im ganzen Spiel hatten wir nur 19 Fehlangriffe. So wenig hatten wir bislang in dieser Saison noch nie.“

HSG Mülheim II -
Kettwiger TV II 27:28 (12:12)

HSG: Van Benthem, Specht – Vetter (7), Buchheim (6), Florian (3/3), Thiyagarajah (3), Weber (3), Zesewitz (2), Ambe (1), Lieblich (1), Sander (1), Bergmann

Eine ärgerliche Niederlage kassierte die HSG-Reserve am Samstag. In der ersten Hälfte gab das Team von Trainer Andreas Hribar einen Vier-Tore-Vorsprung aus der Hand, so dass mit einem Unentschieden die Seiten gewechselt wurden (12:12).

Nach der Pause gerieten die Mülheimer mit 14:18 in Rückstand, glichen aber wieder zum 22:22 aus. Wieder zog Kettwig auf drei Treffer davon und erneut egalisierte die HSG diesen Rückstand (27:27). Am Ende hätten die Mülheimer für diesen Kampfgeist belohnt werden müssen, doch die Kettwiger hatten den „Lucky Punch“ auf ihrer Seite und gingen als knapper Sieger vom Feld.

DJK Winfried Huttrop -
HSV Dümpten 32:28 (14:10)

HSV: Slota – Neikes (8), Scharfenberg (8), Kurtz (6/2), Bülten (2/1), Auf’m Kamp (1), Gralla (1), Schulz (1), Kiriakou (1), Grewe

Die Negativserie des HSV Dümpten hat sich auch in Huttrop fortgesetzt. Die Mülheimer gerieten schnell in Rückstand, hätten zur Pause aber durchaus führen können, wenn nicht mindestens sieben freie Würfe vergeben worden wären.

Nach dem 14:10-Halbzeitstand erhöhte Huttrop nach der Pause sofort auf 17:10, wodurch die Partie vorentschieden war. „Danach hatten wir einfach keine Chance mehr. Das muss man einfach so sagen, so bitter es auch ist“, sagte der ratlose Trainer Rüdiger Winter. Der Coach weiter: „Wir haben weiterhin zu viele Unzulänglichkeiten und es passt nichts zusammen. Ich habe noch keine richtige Erklärung dafür gefunden und hoffe, dass wir aus diesem tiefen Tal wieder herauskommen.“



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