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Ruderergometer-Wettkampf

Sprint unter dem Hallendach

30.01.2012 | 17:51 Uhr

Auch ohne Renntage sind die Ruderer in Mülheim gut beschäftigt im Wintertraining. Bis zum Start der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) im Juni dauert es noch, aber das Sprintteam Mülheim befindet sich mitten in der Saisonvorbereitung. Um die Bundesliga-Renntage mit fünf oder mehr Rennen zu überstehen, brauchen die RBL-Athleten eine gute Grundlagenausdauer.

Die Ruderergometer-Wettkämpfe dienen im Winter zur Standortbestimmung und Kräftemessen, wenn nur wenige Wettkämpfe auf dem Wasser veranstaltet werden können. So werden an mehreren Wettkämpfen und Austragungsorten in ganz Deutschland die nationalen Ruderergometer-Meisterschaften ausgetragen.

Der 17. NWRV Indoor-Cup in Essen-Kettwig ist am Sonntag, 5. Februar, die fünfte und damit auch letzte Station der Deutschen Indoor-Rowing Serie des Winters 2011/2012. Hier haben die Ruderinnen und Ruderer noch einmal die Chance, die bestehenden Bestzeiten zu unterbieten.

Spannend geht es in diesem Winter bei den neu eingeführten Achter-Wettbewerben über die 350 Meter-Sprintdistanz zu. Nicht selten trennen die Crews nur wenige Zehntel-Sekunden. Hierbei muss nicht jeder Einzelne allein die Strecke bewältigen, sondern es wird gleichzeitig gestartet und gemeinsam die Summe der Einzelstrecken (2.800 Meter) gerudert. In Ludwigshafen beim vierten Lauf zur nationalen Indoor-Meisterschaft wechselte sowohl bei den Frauen, mit dem Mainzer Ruderverein (1:09,0 Minuten), als auch den Herren, mit der Frankfurter Germania (57,0 Sekunden), die Führung im Kampf um den nationalen Titel.

In Kettwig trifft das Mülheimer Team auf den Achter aus Lübeck sowie eine Renngemeinschaft Hansa Dortmund/ TVK Essen. Das Sprintteam Mülheim, Dritter der Ruderbundesliga-Saison 2011, geht in der Halle des Theodor-Heuss-Gymnasium in Kettwig an den Start. Neu im Team ist Dr. Christoph Riplinger von der Bonner Rudergesellschaft, seit Oktober 2011 Mitglied im Wassersportverein Mülheim. Dr. Riplinger, den es beruflich von Bonn nach Mülheim an der Ruhr zog, forscht derzeit am Mülheimer Max-Planck-Institut für Bioanorganische Chemie. Er hat die Mülheimer Crew im harten Ergometer-Casting überzeugt und trainiert auch auf der Ruhr bereits im gelben Sparkassen-„Gut.Achter“.

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