Spitzenteams sind unter sich
06.10.2011 | 14:10 Uhr 2011-10-06T14:10:00+0200Nach dem erfolgreichen Saisonstart in Hamburg wollen die Squash-Spieler des SC Hot Socks in den ersten Heimspielen der Saison in der 2. Bundesliga Nord nachlegen. Dies wird kein leichtes Unterfangen, da der Tabellenführer 1. SC Diepholz (Hannover) und die Zweitvertretung vom Squash Inn Team Hamborn am Samstag ab 13 Uhr im Sport-Treff an der Hardenbergstraße zu Gast sind.
Der SC Hot Socks wird mit denselben Spielern auf Punktejagd gehen, wie auch schon in der Hansestadt. Wie der erste Spieltag gezeigt hat, müssen sich Nils Sporkmann, Pascal Tagaz, Marco Schoeppers, Kai Rößing und Thomas Hutmacher nicht verstecken.
„Nils Sporkmann hat gegen die zumeist ausländischen Weltranglistenspieler sicherlich immer einen schweren Stand. Mit Pascal Tagaz an Position zwei haben wir aber einen Trumpf in der Hand. Pascal hat in der Squashszene zwar einen Namen, spielt aber keine großen Turniere mehr. Seine aktuelle Spielstärke dürfte für viele also eine große Unbekannte sein“, so die Zweite Vereins-Vorsitzende Susanne Zahn. Der junge Marco Schoeppers hat sich schon in Hamburg mit zwei Siegen sehr stark präsentiert. Die beiden Routiniers Rößing und Hutmacher, die zumeist jeweils ein Spiel an der Position vier machen werden, können durch ihre Erfahrung sicherlich auch noch viele Gegner ins Wanken bringen.
Da der SC Hot Socks finanziell mit anderen Klubs nicht mithalten kann, soll die gesamte Saison ohne ausländischen Spitzenspieler bestritten werden. Anders sieht es bei den beiden Gästen aus.
Die Diepholzer konnten bislang beide Partien gewinnen. An Position eins wird wahrscheinlich der Niederländer Dylan Bennett (Weltrangliste: 103) auflaufen. Dahinter folgt mit Louis das Neves ein routinierter Spieler, der Ende der 1990er auch schon zu den Top-10-Spielern in Deutschland gezählt hat.
Spiele im Glascourt
Die Hamborner Zweitvertretung ist ebenfalls stark besetzt. Da Hamborn auch ein Team in der 1. Liga hat, können, je nach Spieltagskonstellation, auch Spieler von dort zum Einsatz kommen. Im schlechtesten Fall für die Mülheimer wird an Position eins der englische Nationalspieler Deryl Selby, Zwölfter der Welt, zum Einsatz kommen.
Das erste Mal seit knapp zehn Jahren kommt bei einem Ligaspiel in Mülheim wieder der Glascourt zum Einsatz. Dieser hat eine Tribüne, die Platz für bis zu 150 Zuschauer bietet. „Wir hoffen, dass wir die dreistellige Zuschauermarke knacken können“, so Teammanager Pascal Tagaz.
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