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Speldorfer unter Zugzwang

14.11.2009 | 01:18 Uhr

Unbedingt Punkte holen müssen die auf dem 16. Tabellenplatz stehenden Speldorfer im Fußball-NRW-Liga-Auswärtsspiel am 15. November beim 1. FC Kleve (Anpfiff: 14.30 Uhr) in der Arena Bressenberg (Bressenbergstraße).

Teamkapitän Dennis Hupperts (30) zählt zu den Speldorfer Routiniers und hat Vorbildfunktion im VfB-Team. Er soll seine Mannschaftskollegen motivieren und mitreißen. (Foto: Stephan Glagla)

„Wir haben uns mit den schlechten Ergebnissen in den letzten Wochen selbst in Zugzwang gebracht”, meinte Dirk Wißel, Trainer des VfB Speldorf, zur prekären Lage seiner Mannschaft.

Von Einzel und Gruppengesprächen zum Thema Leistungsabfall in der zweiten Halbzeit begleitet waren die Trainingseinheiten des VfB-Teams in der zurückliegenden Woche. „Es kann nicht sein, dass ein individueller Fehler zum Verlust des Selbstvertrauens führt und dann selbst einfache Spielzüge misslingen”, so Wißel, der sich bei seiner „Seelenmassage” zur psychischen Stärkung der Spieler von Teamkapititän Dennis Hupperts unterstützen ließ.

Auch die zu den Leistungsträgern zählenden Spieler Jaroslav Stankiewicz, Christian Hinz und Oktay Güney haben daran mitgewirkt, das angeknackste Selbstvertrauen der jüngeren Teamkollegen nach der bitteren 0:3-Niederlage im Heimspiel gegen Velbert vor einer Woche zu „reparieren”. VfB-Coach Dirk Wißel legt großen Wert darauf, dass die Mannschaft mit mentaler Teamarbeit selbst einen wichtigen Beitrag zur Überwindung ihres Tiefs leistet.

Im Rückblick auf das letztwöchige Match sagte Wißel gestern: „Eigentlich ist es ganz simpel. Die Mannschaft muss nur die Leistung, die sie im Spiel gegen Velbert in der ersten Halbzeit gezeigt hat, bis zum Schluss durchhalten und darf sich nicht durch einen Wimpernschlag aus dem Konzept bringen lassen.”

Auf Änderungen im Gesamtaufgebot muß der Speldorfer Trainer weitgehend verzichten; denn aufgrund von Ausfällen ist der Kader überschaubar. Außer den Langzeitverletzten Christian Flöth, Marius Lippa, Jens Klusmeyer, Kamil Kuzniarz und Apostolos Sakalakis fehlen auch noch Tansu Tokmak (Lungenentzündung) und Thomas Pütters (chronische Migräne).

Zwei Ausfälle im Klever Team

Mit 20 Punkten ist der FC Kleve Tabellenzwölfter in der Fußball-NRW-Liga. Nach Meinung des FCK-Trainers Georg Kreß sind die vier Ränge unter Kleve stehenden Speldorfer stärker, als ihr Tabellenstand vermuten lässt. Er hat das VfB-Team im Pokalduell gegen Uerdingen beobachtet. Im Klever Team fehlen am Sonntag der schon längere Zeit verletzte Stürmer Bulut Aksoy und Verteidiger Patrick Behrendt, der sich einen Bänderriss zugezogen hat. Fraglich ist der Einsatz des Mittelfeldspielers Adrian Mahr, der beim letztwöchigen 3:1-Sieg des FCK in Sprockhövel zwei Treffer selbst erzielt und ein Tor vorbereitet hat.

Gaby Rüter

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