Speldorfer Coach klagt über schwache Chancenverwertung

Die Speldorfer freuen sich über den Treffer zum 1:0 durch Metehan Gürbüz (Mitte).
Die Speldorfer freuen sich über den Treffer zum 1:0 durch Metehan Gürbüz (Mitte).
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Speldorfer spielen im Testspiel gegen Schermbeck nur 1:1. Sonderlob für Neuzugang Leon Fritsch

VfB Speldorf -
SV Schermbeck 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Gürbüz (36.), 1:1 Nehlson (64.)

VfB: Werminghaus – Weiß, Bartmann, Frisch, Steinmetz – Abuch, Fritzsche – Gürbüz, Ademovic – Siminenko, Bongers

Mit einem nach dem Spielverlauf nicht ganz zufriedenstellenden 1:1 (1:0)-Unentschieden gegen den Westfalenligisten SV Schermbeck endete der vorletzte Test des Fußball-Landesligisten VfB Speldorf vor dem Start in die Rückrunde am 8. März gegen Vogelheim.

In der ersten Halbzeit hätten die Mülheimer im Ruhrstadion schon für deutlich klarere Verhältnisse sorgen können. Die größte Chance zur Führung hatte Michael Siminenko, der sich in der 30. Minute bei einem Strafstoß den Ball schnappte, den Elfmeter aber verschoss.

Sechs Minuten später war der Stürmer auch an der Speldorfer Führung beteiligt. Max Fritzsche setzte Siminenko auf der rechten Seite schön in Szene. Statt es selbst zu versuchen, legte er noch einmal quer zu Metehan Gürbüz, der sich die Chance nicht entgehen ließ. Mehrere gute Chancen wurden im Anschluss nicht verwertet, so dass es bei der knappen Führung blieb.

„Dass der Spielfluss dann in einem solchen Testspiel irgendwann verloren geht, ist auch natürlich. Deswegen bewerte ich die zweite Halbzeit gar nicht so sehr“, sagte Trainer Oliver Röder. Dennoch war der Coach enttäuscht, dass sich von den eingewechselten Spielern niemand aufdrängen konnte. „Es hat sich niemand als ernsthafte Alternative auf seiner Position angeboten – mit Ausnahme vielleicht von Sebastian Freyni“, erklärte Röder.

Ausgleich in Minute 64

Die Folge war der Ausgleichstreffer in der 64. Minute. „Wir hätten den Gegner eigentlich beherrschen müssen“, meinte Röder. Ein Sonderlob vom Trainer gab es nur für Neuzugang Leon Fritsch, der in der Innenverteidigung neben Philipp Bartmann bislang eine sehr gute Figur abgibt. Vor allem in Sachen Spieleröffnung hilft der 19-Jährige der Speldorfer Mannschaft auf jeden Fall weiter.

Die Generalprobe für die Rückkehr in den Liga-Alltag absolvieren die Mülheimer am kommenden Samstag im Duell gegen Viktoria Goch. Gespielt wird um 15.30 Uhr an der Saarner Straße, ehe es am 8. März in der Begegnung mit dem Vogelheimer SV wieder um Punkte in der Meisterschaft geht.