Speldorfer Abstieg aus der Oberliga Niederrhein mit langem Anlauf

Es war ein Abschied mit langem Anlauf. Als der VfB-Speldorf durch eine 1:3-Niederlage beim SC Kapellen-Erft endgültig aus der Oberliga Niederrhein abgestiegen war, überraschte diese Tatsache niemanden mehr. Schon Wochen vorher war der Absturz in die Landesliga besiegelt, es fehlte einzig und allein die Vollzugsmeldung.

Schon im Vorjahr hatten Viele den Speldorfern den Abstieg prophezeit, doch Trainer Oliver Röder und der damalige Manager Ingo Pickenäcker hatten ein glückliches Händchen bei Neuzugängen wie Tim Seidel oder Carlos Penan, so dass der VfB sich für ein weiteres Jahr in der fünften Liga qualifizieren konnte.

Doch in der Saison 2013/2014 reichte es schlicht und ergreifend nicht. Mülheims ranghöchste Herrenmannschaft stieg aus der Oberliga ab. Mülheim verabschiedet sich damit für wohl viele Jahre aus dem höheren Amateurfußball.

Immerhin blieb Trainer Oliver Röder nicht nur selbst dem VfB treu, sondern konnte gleichzeitig auch viele Spieler zum Bleiben bewegen. Dennoch spielen die Speldorfer auch in der Landesliga gegen den Abstieg. Durch zwei Siege vor der Winterpause konnten sich die Grün-Weißen noch gerade rechtzeitig auf einen Nicht-Abstiegsplatz retten. In der Winterpause soll personell aufgestockt werden. Sebastian Freyni (VfB Hüls) sowie Danny Steinmetz und Kevin Bongers (SV Hönnepel-Niedermörmter) sind schon da. Weitere Spieler sollen noch folgen.