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Spannung pur im Derby

13.03.2011 | 20:35 Uhr
Spannung pur im Derby
Hart bedrängt von der Styrumer Abwehr: HSV-Spieler Daniel Kiriakou. Foto: Christoph Wojtyczka

HSV Dümpten -
DJK Styrum 06 28:29 (16:12)

Nachdem bereits das Hinspiel zwischen den Handball-Landesligisten HSV Dümpten und DJK Styrum 06 Einiges an Spannung und Emotionen zu bieten hatte, setzten alle Beteiligten beim Rückspiel noch eine Schippe drauf. Insgesamt wurden 16 Zeitstrafen verhängt, sechs Spieler sahen die Rote Karte. Am Ende gewannen die Styrumer knapp mit 29:28 (12:16).

Die Styrumer wirkten von Beginn an etwas bissiger und führten früh mit 3:0. Doch der HSV schaffte den Anschluss und ging nach 14 Minuten durch Marc auf’m Kamp erstmals in Führung (7:6).

Es entwickelte sich ein sehr zerfahrenes Spiel mit vielen Fehlern und ausgelassenen Chancen auf beiden Seiten. Hinzu kam, dass bei beiden Teams immer wieder Spieler des Feldes verwiesen wurden.

Ingesamt machten die Dümptener Ende der ersten Halbzeit aber den etwas besseren Eindruck und zogen bis auf vier Tore davon. Beim Stand von 16:12 wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause konnten die Gastgeber zunächst auf 18:12 erhöhen. Nach 40 Minuten lag der HSV immer noch mit 21:16 vorn, musste aber nach dessen dritter Zeistrafe ohne den bis dahin guten Sebastian Stießel auskommen.

Drei Minuten später gerieten Markus Burczyk und HSV-Keeper David Slota aneinander, beide Spieler sahen die Rote Karte.

In der eigentlich völlig fairen Partie war jetzt Hektik pur angesagt. Es galt, Ruhe zu bewahren. Das schafften die Styrumer in dieser Phase einfach besser, so dass der Dümptener Vorsprung immer weiter schmolz. Die Abwehr des HSV glich einem Hühnerhaufen. „Das Spiel haben wir eindeutig in der Deckung verloren“, meinte auch Trainer Christian Hoffmeister nach der Partie.

In der 47. Minute gelang Marcus Tapp der 22:22-Ausgleich. Das Spiel stand jetzt auf des Messers Schneide. Dem HSV fehlte in den letzten Minuten Daniel Kiriakou der ebenso Rot sah wie in der Schlussminute Christoph Schulz und Styrums Sascha Elsner.

Marc auf’m Kamp vergab vom Siebenmeterpunkt aus die Entscheidung zugunsten des HSV, eine Minute später markierte Alexander Chakeri den 29:28-Siegtreffer für die Styrumer.

Marcel Dronia

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