Spannung bis zur letzten Sekunde

Sehen sich am Endrundentag wieder: Der TuSpo Saarn und der 1. FC Mülheim.
Sehen sich am Endrundentag wieder: Der TuSpo Saarn und der 1. FC Mülheim.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
In einem Herzschlagfinale zogen am Sonntagabend der 1. FC Mülheim und der TuSpo Saarn in die Endrunde der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft ein. Union 09 blieb hauchdünn auf der Strecke. In der anderen Gruppe überzeugte der TB Heißen mit drei Siegen, Zweiter wurde der TSV Heimaterde.

Spannender hätte der zweite Vorrundentag der Hallenstadtmeisterschaft nicht verlaufen können. Bis zum letzten Spiel hätten in der Gruppe D noch drei Teams in die Endrunde einziehen können. Im entscheidenden Moment bissen die Styrumer Löwen zu und sorgten auch für Jubel in Saarn. Einziges Team mit drei Siegen war in der Gruppe C der Turnerbund Heißen, dem der TSV Heimaterde in die Endrunde folgte.

Als der 1. FC Mülheim im letzten Gruppenspiel gegen Union 09 in Führung ging, waren mit dem FC, Union und dem TuSpo Saarn drei Teams punktgleich. Es kam auf jedes Tor an. Bis zum 2:0 reichte dies für Saarn und Union. Doch dann schoss Dogan Celik die „Löwen“ in die Endrunde. Am Ende hieß es 5:0 für die Styrumer, die damit sogar Gruppensieger wurden. „Wenn wir diszipliniert spielen, dann ist uns alles zuzutrauen. Das Gegenteil hat man im ersten Spiel gesehen, wo wir einen 2:0-Vorsprung hergeschenkt haben. Danach ging es für uns um alles und das hat die Mannschaft dann gut umgesetzt. Wie mein Name schon sagt: ich bin heil-froh“, meinte FC-Trainer Wolfgang Heil. Union 09 fiel nach zuvor zwei Erfolgen durch die klare Niederlage noch auf Rang drei in der Endtabelle zurück. Zweiter wurde schließlich der TuSpo Saarn, der sich zuvor durch einen 7:1-Kantersieg gegen den C-Ligisten TSV Broich alle Chancen auf das Weiterkommen erhalten hatte.

Seine Form aus dem Vorjahr bestätigte der letztjährige Finalist Turnerbund Heißen eindrucksvoll. Als einziges aller 16 Teams gelangen dem TBH drei Siege. „In der Endrunde ist alles möglich. Es sind noch gute Mannschaften drin, aber wir wollen mutig angreifen“, sagte Trainer Federico Andreas. Dem TSV Heimaterde hätte in seinem letzten Spiel gegen Raadt ein Remis gereicht, doch der TSV fegte den Spielverein mit 6:1 vom Kunstrasen. Die Belohnung: das Endrundenticket.

Einen schwarzen Moment hatte ein Zuschauer des Dümptener TV, der während des Spiels gegen den TB Heißen einen vollen Bierbecher in Richtung des Schiedsrichters Ahmet Eker warf. Die Folge: Hallenverweis.