„Socken“ auf dem Vormarsch

Retter in der Not beimm SC Hot Socks: Marco Schoeppers sicherte jeweils im letzten Match das Remis und den zweiten Tabellenpunkt.
Retter in der Not beimm SC Hot Socks: Marco Schoeppers sicherte jeweils im letzten Match das Remis und den zweiten Tabellenpunkt.
Foto: Michael Dahlke

Einen Platz in der Tabelle vorgerückt sind die Squash-Bundesligaspieler des SC Hot Socks. Im heimischen Squash- und Fitnesspark in Duisburg erreichten die Mülheimer am neunten Spieltag zwei Unentschieden — gegen Squash Walddörfer Hamburg und gegen den Bremer SC. Da die Mülheimer, die ohne den durch eine Grippe geschwächten Pascal Tagaz auskommen mussten, den direkten Vergleich jeweils für sich entscheiden konnten, eroberten sie vier Zähler von sechs möglichen Punkten. Dadurch kletterten sie unter acht Mannschaften auf den sechsten Platz.

In der Auftaktpartie des Spieltages kassierte das Mülheimer Talent Yannis Senkel eine klare Drei-Satz-Niederlage gegen Tobias Stohn. Phillip Annandale konnte dank eines 11:3, 11:8, 11:7-Erfolges über den Hamburger Alexander Hoppe für die „heißen Socken“ ausgleichen.

Das nachfolgende Spitzenspiel begeisterte die Zuschauer. Der für die Gastgeber spielende Sebastiaan Weenink und der Engländer Tom Richards lieferten sich einen harten Kampf mit rasantem Tempo und spektakulären Ballwechseln. Richards siegte schließlich mit 11:13, 11:8, 11:3 und 13:11.

Immerhin hatte der Niederländer Weenink einen Satz erobert. Nun hofften die Mülheimer, dass sich Marco Schoeppers in drei Durchgängen gegen Christian Wucherer durchsetzen würde. Für ein „gewonnenes Unentschieden“ gibt es zwei Tabellenpunkte. Schoeppers spielte konzentriert und gut. Er triumphierte völlig unangefochten gegen Christian Wucherer mit 11:3, 11:3 und 11:3. „Wir wollten die Partie gegen die Hamburger gewinnen und uns für die Niederlage im Hinspiel revanchieren. Leider ist uns dies nur zum Teil gelungen“, sagte Teamkapitän Pascal Tagaz.

Nachdem sich die Hamburger und der Bremer SC ebenfalls mit einem 2:2-Remis getrennt hatten, stand noch die letzte Begegnung des Spieltages auf dem Programm. An Position vier eröffneten die Jugend-Nationalspieler Yannis Senkel (Mülheim) und Sean Redmen (Bremen) das Duell der Hot Socks gegen die Mannschaft von der Weser. Yannis spielte druckvoll und präzise. Beim 11:3, 11:7 und 11:4 ließ er seinem Gegner keine Chance. Phillip Annandale spielte ebenfalls stark, musste sich aber dem früheren deutschen Top-Spieler Heiko Schwarzer in vier Sätzen geschlagen geben. „Dieses Match hätte auch andersherum ausgehen können. Phillip musste sich in zwei Sätzen erst im Tiebreak geschlagen geben“, so Tagaz.

Auch in der Partie gegen Bremen traf Weenink auf einen starken Engländer. Der Niederländer lieferte sich mit dem 37-jährigen Tim Vail einen kräftezehrenden Fünf-Satz-Krimi. Vail hatte schließlich mit 11:7 im letzten Durchgang das bessere Ende für sich. Somit lag es erneut an Marco Schoeppers, nicht nur das Remis herbeizuführen, sondern durch einen klaren Erfolg den zweiten Tabellenpunkt zu sichern. Erneut spielte Schoeppers ein beeindruckend konzentriertes und solides Match. Beim 11:4, 11:6, 11:6 über Jan Ole Bleil profitierte der Mülheimer aber auch davon, dass der Bremer seine Normalform nicht erreichen konnte.

Fazit des Hot-Socks-Kapitäns Pascal Tagaz: „Insgesamt können wir mit den vier Punkten zufrieden sein. Es wäre aber auch die maximale Ausbeute möglich gewesen.“