Schwierige Aufgaben für Mülheims Handballer

Kann sich wieder in die Zweikämpfe stürzen: Styrums Spielmacher Alexander Schmidt.
Kann sich wieder in die Zweikämpfe stürzen: Styrums Spielmacher Alexander Schmidt.
Foto: Fabian Strauch Photography / WAZ
Was wir bereits wissen
Styrum und Saarn müssen nach den jüngsten Niederlagen wieder in die Spur finden. Spitzenreiter Dümpten gastiert ohne Scharfenberg in Unterrath

In der Handball-Landesliga beginnen nach der Karnevalspause die letzten zehn Spieltage der Saison. Dümpten, Styrum und Saarn wollen ihre Positionen in der Spitzengruppe festigen, die HSG-Reserve einen vernünftigen Endspurt einleiten.

DJK Styrum 06 – ETB Schwarz-Weiß Essen (So., 11.30 Uhr, Von-der-Tann-Straße). Von der überraschenden Niederlage gegen Cronenberg haben sich die Styrumer Handballer erholt, auch wenn im Kreispokalviertelfinale direkt die nächste Niederlage im Duell gegen den Verbandsligisten HSG Mülheim folgte.

„Im Training haben wir vor allem noch einmal die Abwehrarbeit intensiviert und uns auf das nicht ganz so schnelle Spiel der Essener eingestellt“, erklärt Trainer Carsten Quass. „Für unseren klaren Sieg im Hinspiel wird sich der ETB revanchieren wollen“, ist sich Styrums Trainer sicher.

Die zuletzt verletzten Spieler Marvin Siemes, Alexander Schmidt, Simon Schoofs und Sascha Hidding sind allesamt wieder mit an Bord. Ausfallen werden hingegen Marcus Tapp (verletzt) und Jürgen Polzin (Urlaub).

DJK-VfR Saarn – HSG RW O. TV (So., 11.30 Uhr, Holzstraße). Die Vorzeichen vor dem Duell gegen den Tabellenletzten könnten beim VfR deutlich besser sein. Lukas Banse (Außenbandabriss) und Yannick Figura (beruflich verhindert) fallen auf jeden Fall aus. Zudem sind Tim Höppner und Mike Balzen angeschlagen. „Ich denke, dass es ein ganz schweres Spiel wird wir alles in die Waagschale werfen müssen“, sagt Saarns Trainer Frank Rademacher.

HSG Mülheim II – TV Borken (Sa., 16.15 Uhr, Von-der-Tann-Straße). Über einen möglichen Sieg macht sich Trainer Jürgen Musebrink schon längst keinen Gedanken mehr. „Sich gut verkaufen“, ist meistens das Motto beim Tabellenletzten. Bei der HSG macht man sich keine Illusionen, der Abstieg in die Bezirksliga ist längst vorprogrammiert. Am Wochenende fallen dann auch noch Fabian Sander und Felix Zesewitz unter Umständen aus. Dafür bekommt der Coach wieder Verstärkung aus der A-Jugend. „Wir wollen einfach besser dagegenhalten, als in der Vorrunde“, betont Musebrink.

SG Unterrath – HSV Dümpten (So., 15 Uhr, Franz-Rennefeld-Weg). Durch einen Auswärtssieg in Düsseldorf möchte der Spitzenreiter eine optimale Grundlage für das Spitzenspiel gegen Verfolger Velbert/Heiligenhaus am kommenden Samstag legen. „Noch war dieses Spiel bei uns aber kein Thema, die Mannschaft ist fokussiert auf das Duell gegen Unterrath“, weiß Trainer Jan Kassens.

Der Coach lobt den Aufsteiger in den höchsten Tönen. „ Sie haben sich in der Liga bislang etabliert und werden es auch schaffen, die Klasse zu halten. Sie spielen einen schnellen Ball und machen das besser, als viele andere Mannschaften in der Liga“, sagt Kassens. „Wir müssen auf der Hut sein.

Wichtig für den HSV wird es sein, trotz des Ausfalls von Marek Scharfenberg (krank) eine stabile 6:0-Deckung zu stellen und damit die grundlage für das Tempospiel zu legen. Philipp peich wird wohl den Part in der Abwehrzentrale neben Daniel Kiriakou übernehmen. Ansonsten kann der HSV-Coach am Sonntagnachmittag aus dem Vollen schöpfen.