Schönlau läuft zum Titelgewinn
01.02.2012 | 15:00 Uhr 2012-02-01T15:00:00+0100Bei den Nordrhein-Crossmeisterschaften in Troisdorf-Spich gingen auch acht Athleten aus Mülheim an den Start. Einige von ihnen landeten in ihren Altersklassen auf vorderen Plätzen.
Der Veranstalter hatte für diesen Wettbewerb eine wahrhaft schwierige Strecke gewählt. Auf der großen Runde von etwa 1650 Metern waren 48 Höhenmeter zu überwinden. Die Strecke war also noch anspruchsvoller als die Trainingsstrecke im Mülheimer Witthausbusch, die unten an den Teichen vorbeiführt und oben an den Spielplätzen und dem Wildgehege endet.
Kalweit auf Platz zwei
Die beste Platzierung aller Mülheimer Athleten mit Platz eins in der Altersklasse M70 erreichte Dieter Schönlau (TSV Viktoria). Schönlau, der zu den besten Altersklassenläufer seiner Klasse in Deutschland gehört, musste vier Runden (6250 Meter) laufen und belegte in 30:18 Minuten und mit fast zwei Minuten Vorsprung vor seinem Vereinskollegen Siegfried Kalweit (Platz zwei) das Ziel. Über diese Strecke lief auch Klaus-Peter Hahn (TSV Viktoria), der in 28:15 Minuten Platz sechs in der Klasse M55 belegte.
Im letzten Rennen der Veranstaltung gingen fast 50 Mittelstreckler der Männer und männlichen Jugend A über zwei große Runden, 3300 Meter, an den Start. Hier zeigte sich Hendrik Mühlemeier (TSV Viktoria) von den leichten gesundheitlichen Problemen der vergangenen Woche gut erholt und erreichte in 10:55 Minuten, nur 26 Sekunden hinter dem Sieger, Platz vier. Im selben Lauf, aber noch in der Jugendklasse A, lief Johannes Klamet (DJK-VfR Saarn), der lediglich 36 Sekunden hinter dem Sieger in 11:23 Minuten den sechsten Rang belegte. Erfreulich dabei, dass Johannes einige Athleten hinter sich lassen konnte, die in der Rangliste 2011 über 1500 oder 3000 m noch vor ihm platziert sind. Da Johannes neben dem Sport auch noch in einem namhaften Orchester Geige spielt und in diesem Jahr eine Konzertreise nach Chile vor sich hat, bleibt für das Training oft nicht die nötige Zeit, um das gesamte Potenzial in der Leichtathletik auszuschöpfen. Athlet und Trainer sind von daher mit der Leistung voll zufrieden.
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