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Hallenhockey-Bundesliga

Schicksal des KHTC ist besiegelt

16.12.2011 | 22:30 Uhr
Schicksal des KHTC ist besiegelt
Der Kahlenberger Angreifer Thorben Pegel sieht sich mit den Uhlenhorstern Jan Philipp Rabente (links) und Ole Keusgen konfrontiert. Foto: Christoph Wojtyczka

HTC Uhlenhorst -
Kahlenberger HTC13:7 (6:3)

Das Wunder fand letztendlich nicht statt, weil den HTC Uhlenhorst und Aufsteiger Kahlenberger HTC viel Qualität trennt. Nach dem standesgemäßen 13:7-Sieg im Lokalderby vor 800 Zuschauern in der RWE-Sporthalle stehen die Uhlen sicher im DM-Viertelfinale, während den einmal mehr großartig kämpfenden Kahlenbergern nach der achten Niederlage in Folge der bittere Schritt zurück in die Zweitklassigkeit nicht erspart bleibt. Die drei Punkte Rückstand gegenüber Neuss sind womöglich aufzuarbeiten, nicht aber das desaströse Torverhältnis.

In Mülheims guter Hockeystube hatte sich auch beim zweiten Derby die lokale Prominenz versammelt. Wie angekündigt, nahmen bei den Uhlenhorstern auch die geschlauchten Neuseeland-Reisenden Jan Philipp Rabente, Thilo Stralkowski, Tobias Matania und Benedikt Fürk ihren Dienst auf, das lokale Highlight wollten sie nun wirklich nicht verpassen. Vom Stamm fehlte allein Abwehrchef Jan Gehlen nach seinem bösen Kieferbruch. Den besseren Start in eine furiose Auftakt-Viertelstunde hatte der ums sportliche Überleben kämpfende und in Bestbesetzung angetretene KHTC um seinen Spieltrainer Tim Leusmann. Unter gütiger Mithilfe von Torhüter Felix Reuß, der sich nach einigen Anlaufschwierigkeiten fing, erzielte Kapitän Philip Hüsgen bereits in der 1. Spielminute die Führung. Als besagter Hüsgen wegen einer Fußverletzung behandelt wurde, erzielte Nationalspieler Stralkowski nach einer feinen Einzelleistung den Ausgleich. Mit dem munteren Torreigen ging es im ungebremsten Tempo weiter, erst nach der Ecke durch Stralkowski hatte sich der Favorit beim 5:3 gegen die wieder mit heißem Herzen agierenden Kahlenberger einen kleinen Vorteil erarbeitet. Jan Fleckhaus erhöhte noch vor der Pause auf 6:3, bei der ersten Ecke des KHTC traf Stefan Drewitz mit dem Pausenpfiff den Ball nicht richtig.

Im zweiten Abschnitt taten sich die Uhlenhorster zunächst schwer, warteten aber mit einem offensiven Kabinettstück auf. Innerhalb weniger Sekunden trafen Stralkowski von rechts und Ole Keusgen von links den Pfosten. „Nicht so präzise, bitte. So etwas habe ich schon lange nicht mehr gesehen“, meinte da HTCU-Manager Horst Stralkowski.

Noch einmal Hoffnung kam im Haus KHTC bei Hüsgens Anschlusstreffer zum 4:6 auf, doch dann legten die Uhlen den Schalter um, erhöhten das Tempo und zogen entscheidend auf 11:4 davon. Champions Trophy-Protagonist Thilo Stralkowski zeigte sich dabei erstaunlich frisch und so gar nicht müde. Die Treffer durch Jannik Otto, Rabente und Keusgen bereitete er mustergültig vor, das Tor zum 11:4 besorgte er gegen die nun überforderte KHTC-Abwehr persönlich.

Für die Leusmann-Auswahl sprach, das sie sich angesichts des Rückstands nicht wegbrach und sich mit weiteren Toren belohnte. Als Stralkowski in den Schlussminute den Schlusspunkt setzte, standen die KTHC-Anhänger längst auf der Tribüne und verbeugten sich vor ihrem Team: „Kahlenberg, Kahlenberg!“

Gerd Böttner


Kommentare
17.12.2011
16:24
Schicksal des KHTC ist besiegelt
von reisejuergen1 | #1

ist das alles an berichten für den 17.12.2011??

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