Rückschlag durch bittere Niederlage in Nürnberg

Nürnberger HTC -
HTC Uhlenhorst 3:2 (2:0)

Tore: 1:0 Kohl (20.), 2:0 Jordan (32.), 2:1 Windfeder (43., KE), 2:2 Keusgen (57., KE), 3:2 Lehmann (64.)

HTCU: Küppers, Weißner; T. Brinkmann, Fleckhaus, Fürk, Godau. Hellwig, Herzbruch, Keusgen, Matania, Nitschke, Schiffer, Schmitz, Stralkowski, Weinke, Windfeder, Terber

Bereits am Samstag war die Entscheidung im Kampf um eines der Endrunden-Tickets für die deutsche Meisterschaft im Feldhockey so gut wie gefallen. Nach der bitteren 2:3 (0:2)-Niederlage beim Nürnberger HTC hatte der HTC Uhlenhorst drei Punkte und neun Tore Rückstand auf den Tabellenvierten Berliner HC.

„Viele Niederlagen in der Rückrunde waren überflüssig, diese war völlig überflüssig. Nach dem 0:2-Rückstand haben wir uns gut herangekämpft und waren drauf und dran, den Siegtreffer zu erzielen, als wir uns einen Konter einfingen und diesen auch noch schlecht verteidigten“, fasst HTCU-Teammanager Horst Stralkowski die Begegnung im Fränkischen in kurzen Worten zusammen.

Die Nürnberger waren druckvoll in die Partie gestartet. Peter Kohl (20.) und Maximilian Jordan (32.) hatten die Gastgeber mit 2:0 in Führung gebracht. Die Uhlenhorster kamen aber nach dem Wechsel ins Spiel zurück. Lukas Windfeder (43.) und Ole Keusgen (57.) verwandelten jeweils eine Strafecke zum zwischenzeitlichen 2:2. Vor 250 Zuschauern waren die Mülheimer nun auf dem Vormarsch, sie witterten ihre Chance auf den so ersehnten Auswärtssieg.

Doch der Schuss ging nach hinten los. Die Uhlenhorster liefen gut sechs Minuten vor dem Schluss in einen Konter. Paul Lehmann landete in einer Eins-gegen-eins-Situation gegen Lennart Küppers. Der Nürnberger spielten den Uhlenhorster Keeper aus und erzielte den entscheidenden Treffer zum 3:2-Endstand.

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