RSV lässt Styrum 06 im Derby keine Chance

RSV Mülheim -
DJK Styrum 06 20:13 (11:8)

RSV: Schmitz – Schneider (4), Thomas (4), Reschke (3), Ruthemeyer (2), Feth (2), Schink (2), Hauth (1), Ciesla (1), Brügge (1), Naumtschuk, Reissenweber, Niel, Büchel.
DJK: Schumacher – Frings (5), Zutt (3), Meinke (2), Kox (1), Kurschinski (1), Patzelt (1), Günter, Schaare, Bednarz, Frohwein, Fleuren, Brocht, Henn

Es war eine einseitige Partie an der Boverstraße. Im Landesliga-Derby zwischen dem RSV Mülheim und der DJK Styrum 06 ließen die Gastgeber keine Zweifel aufkommen, wer als Sieger vom Feld gehen sollte. Die Heißenerinnen dominierten die Partie von der ersten bis zur letzten Minute.

Der RSV legte gut los und erspielte sich bereits früh eine 4:0-Führung, die später sogar auf 7:1 hochgeschraubt wurde. Besonders in der Anfangsphase fanden die Styrumerinnen keine Mittel gegen die sehr kompakt agierende RSV-Abwehr, zudem präsentierte sich Torhüterin Bea Schmitz in guter Form. Gleichzeitig schwächten sich die Gäste zu häufig selbst, bekamen mehr Zeitstrafen und mehr Siebenmeter gegen sich ausgesprochen. Erst kurz vor der Pause gewann das Spiel ein wenig in Spannung: Bei eigener Unterzahl gelangen den Gästen zwei Tore, der RSV hingegen schien mit einem Bein schon in der Kabine zu sein. Durch mehrere Treffer in den letzten Minuten der ersten Hälfte kam Styrum noch einmal auf 11:8 ran.

Doch auch im zweiten Durchgang agierten die RSV-Damen zu dominant, als dass noch ernsthaft am Sieg gerüttelt werden konnte. Tatsächlich benötigten die Styrumer eine Viertelstunde, um im zweiten Abschnitt ihre ersten beiden Treffer zu erzielen. Inzwischen war der RSV auf und davon gezogen, angeführt von Leonie Schneider, „die einen absoluten Sahnetag erwischt hat“, wie RSV-Trainer Burkhard Riemer es nach dem Spiel ausdrückte. In den letzten zehn Minuten beschränkten sich die Heißenerinnen darauf, das Ergebnis zu verwalten und brachten die Partie souverän über die Zeit.

„Daran, dass wir verdient gewonnen haben, gibt es keinen Zweifel. Bis auf die Schwächephase vor der Pause haben wir die Partie bestimmt und hätten sogar noch mehr Tore machen müssen. Es war aber eine gute und kompakte Mannschaftsleistung“, war Riemer nach der Partie zufrieden. Sein Team klettert durch den Derbysieg auf den dritten Tabellenplatz, Styrum bleibt hingegen als Drittletzter auf Platz zehn stecken.