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Frauenhandball

RSV im Verfolgerduell unter Druck

10.02.2012 | 17:00 Uhr

Im Kampf um den Aufstieg haben die Verbandsliga-Handballerinnen am letzten Wochenende einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. In den nächsten beiden Spielen hat die Mannschaft nun die Chance, sich zu beweisen.

Am Sonntag empfängt das Team von Trainer Torsten Karbenk den Tabellenvierten SG Unitas Haan/Hildener AT (15 Uhr, Kleiststraße), bevor es nach der Karnevalspause zum Duell gegen die zweitplatzierte SG Überruhr II kommt.

Fünf Punkte Rückstand

Acht Spieltage vor Schluss liegt der Rasensportverein fünf Punkte hinter Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf. Der Vorteil für die Mülheimerinnen: Sie haben noch ein Spiel mehr zu absolvieren als die Fortuna und können den Vorsprung also noch auf drei Zähler verkürzen. Außerdem steht noch das direkte Duell am vorletzten Spieltag an. Allerdings ist der RSV, will er doch noch den Aufstieg schaffen, auf einen Patzer der Konkurrenz angewiesen. Aus eigener Kraft kann das Mülheimer Aufgebot den Sprung in die Oberliga nicht mehr bewerkstelligen. Eine Niederlage darf es sich kaum mehr erlauben..

Dieses Vorhaben wird schwer genug, denn die beiden nächsten Gegner haben es in sich. Im Hinspiel gelang dem RSV im Duell gegen die aus Unitas Haan und dem Hildener AT bestehende Spielgemeinschaft immerhin ein knapper 23:20-Sieg. „Es ist ein Spiel auf Augenhöhe“, findet Trainer Torsten Karbenk. Der Coach weiter: „Wollen wir weiter oben dabei bleiben, müssen wir das Spiel gewinnen. Mit einer Niederlage wäre schon eine Vorentscheidung gefallen“.

Die personelle Situation entspannt sich nicht gerade. Mit Britta Borchert, Kristina Borchert, Julia Löckelt und Bea Schmitz fehlten in dieser Woche mehrere Spielerinnen aufgrund von Grippe-Erkrankungen. Torhüterin Schmitz wird auf jeden Fall ausfallen. Auf die drei anderen Spielerinnen darf Trainer Torsten Karbenk bis zum Anpfiff noch hoffen. So auch auf den Einsatz von Jennifer Reschke, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag aus dem urlaub zurückkommt. Wieder mit an Bord ist Sarah Brügge, die das Duell gegen Radevormwald am vergangenen Wochenende aus beruflichen Gründen verpasste.

Marcel Dronia

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