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RSV am Boden zerstört

12.02.2012 | 19:14 Uhr

RSV Mülheim -
SG Haan/Hilden 23:29 (13:13)

RSV: Frese, Bartmann, Lehnhoff, Brose, Kramer, Neulken (1), K. Borchert (6), Löckelt, Hommel (1), B. Borchert (5), Spaan (1), Reschke (4/3 durch Siebenmeter), Brügge (5)

In einem zerfahrenen und teilweise konfusen und hektischen Handballspiel mit zwei äußerst unterschiedlichen Halbzeiten unterlagen die Verbandsligaspielerinnen des RSV den Gästen der DJK Unitas Haan/Hilden vor 60 Zuschauern in der Halle an der Kleiststraße 23:29 (13:13).

In der ersten Halbzeit hielten die Mülheimerinnen das Spiel bis zum 8:8-Zwischenstand offen und gerieten dann mit zwei Toren in Rückstand. Die Gastgeberinnen kämpften sich bis zur Pausensirene wieder an die Auswahl der DJK heran, so dass es mit einem 13:13 in die Kabine ging.

Nach dem Wiederanwurf ging bei den RSV-Frauen zunächst gar nichts mehr. Als Jenny Reschke endlich den ersten Treffer nach der Rückkehr aus der Pause erzielte, waren bereits achteinhalb Minuten vergangen und die Gäste auf 14:17 davon gezogen. Die Mülheimerinnen konnten diese Schwächephase bis zum Abpfiff nicht ausgleichen und rannten dem Rückstand erfolglos hinterher.

In den folgenden Minuten vergaben RSV-Akteurinnen zwei Siebenmeter und trafen zweimal nur den Pfosten des DJK-Tores. Die Gäste hingegen agierten sicher und bauten ihren Vorsprung auf sechs Tore aus und ließen sich von ihren mitgereisten Fans, die sie lautstark mit Trommeln unterstützten, feiern. In der Schlussphase gelang es den Mülheimerinnen nicht einmal, gegen nur noch drei Feldspielerinnen der Gäste einen Treffer zu erzielen und auch die doppelte Manndeckung der beiden stärksten DJK-Spielerinnen brachte nicht den gewünschten Erfolg. Der RSV war völlig „von der Rolle“. So endete die Partie mit einem Ergebnis von 23:29, jubelnden Gästen und niedergeschlagenen Mülheimerinnen.

RSV-Trainer Torsten Karbenk war die Enttäuschung nach dem Abpfiff deutlich anzusehen. Vollkommen niedergeschlagen rang er nach Worten, um die Niederlage seiner Mannschaft zu erklären: „Ich weiß nicht, woran es gelegen hat. Wir waren überhaupt nicht auf dem Platz.“ Grund sei wohl der Umstand gewesen, dass die Mannschaft in den vergangenen zwei, drei Wochen nicht in der Stammbesetzung habe trainieren können, so Torsten Karbenk.

Alexander Waldhelm

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