Riemer trotz Pokal-Aus nicht unzufrieden

Die Landesliga-Handballerinnen des RSV Mülheim sind im Kreispokal-Viertelfinale erwartungsgemäß ausgeschieden. Trotz der klaren 19:29 (8:16)-Niederlage gegen den Oberligisten TV Biefang war Trainer Burkhard Riemer nicht komplett unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.

„Wir haben uns richtig gut verkauf“, fand der Coach, dessen Mannschaft bis zum 4:4 mithalten konnte, in der ersten Hälfte aber noch etwas zu viel Respekt vor dem zwei Klassen höher spielenden Gegner zeigte. Der klare 8:16-Pausenrückstand war die logische Folge.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Gastgeberinnen aber wesentlich mutiger und erspielten sich einige schöne Angriffsaktionen gegen die groß gewachsene 6:0-Abwehr der Oberhausenerinnen. In der Deckung stemmte sich der Landesligist erfolgreich gegen die 30 Gegentreffer. Einen großen Anteil daran hatte die stark haltende Torhüterin Bea Schmitz, die unter anderem vier Siebenmeter abwehren konnte.

Die beste Torschützin der Mülheimer Mannschaft war Svenja Arto, die bis vor ihrer Hochzeit noch Niel mit Nachnamen hieß. Sie erzielte am Dienstagabend fünf Treffer für den RSV.