Das aktuelle Wetter NRW 26°C
Volleyball

Richtige Formel gegen Chemie Volleys gefunden

11.11.2012 | 17:07 Uhr

Chemie Volleys Mitteldeutschland -
Moerser SC 1:3

Sätze: 30:28, 20:23, 20:25, 27:29
Spieldauer: 117 Minuten

In einem außerordentlichen spannenden, kämpferisch starken und nervenaufreibenden Partie gewann Volleyball-Bundesligist Moerser SC bei Chemie Volley Mitteldeutschland in Spergau mit 3:1 und schloss damit die erste englische Woche erfolgreich ab. Während des Spiels wurde bekannt, dass es am Monatsende zu einem erneuten Aufeinandertreffen der beiden Teams im DVV-Pokal kommt. Der MSC hat dann Heimrecht in der RWE-Sporthalle.

Schon im ersten Satz deutete sich ein außerordentlich enges Spiel mit den üblichen Problemen der „Adler“ an: Immer wieder schwache Phasen in der Annahme, die die Minibreaks des MSC bei 10:12 und 12:14 zunichte machten. Erst nach 19:19-Einstand gingen die Chemie Volleys mit 21:19 und 23:20 in Führung Es folgte eine packende Schlussphase, in der Moers einen, Mitteldeutschland fünf Satzbälle hatte und in der zwei höchst umstrittene Schiedsrichterentscheidungen an den Nerven der Spieler und von Trainer Cheng Liu zerrten. Bei 27:26 „übersah“ das Schiedsgericht eine Linienübertretung, bei 29:28 winkte der Linienrichter einen Ausball (mindestens einen halben Meter) ins Feld. Punkt 30 resultierte aus einem Annahmepatzer von Bobby Kooy.

Im zweiten Durchgang - weiterhin mit Nico Freriks (Zuspieler) und Michael Olieman (Diagonale), Bobby Kooy und Ewoud Gommans in der Annahme sowie Tim Broshog und Oskar Klingner in der Mitte - machten sich die „Adler“ unverdrossen an die Arbeit. Nach dem 4:0 und der Annäherung der Gastgeber marschierte der MSC mit einem ständigen Vier-Punkte-Vorsprung zum Satzgewinn. Mittlerweile war Henning Wegter für Klingner im Spiel.

Im dritten Durchgang hieß es schnell 5:1 für die Chemie Volleys, die auf 8:3 und 10:5 erweitern. Bei 16:13 noch Führung der Gastgeber. Danach wurde Olieman auf der Diagonalen langsam zur spielentscheidenden Person. Der MSC glich zum 23:23 aus und kam per Wegter-Block zum etwas glücklichen Satzgewinn.

Für den MSC war das eine Vorentscheidung. Trotz immer wieder immenser Probleme in der Annahme gab die Mannschaft nicht auf und biss sich durch. Auch ein Verdienst von Liu, der die Pannen wegsteckte, immer wieder motivierte, informierte und anfeuerte.

Der vierte Satz geriet wieder zum engen Drama. Schließlich war es Kooy, der die „Adler“ mit einem erfolgreichen Soloblock zum 29:27 erlöst. Fast 1000 Zuschauer gingen enttäuscht nach Hause.

Liu sprach von einem Arbeitssieg. Liu: „Heute hat die kämpferische Einstellung den Ausschlag gegeben. Wir haben uns nicht entmutigen lassen und weiter an uns geglaubt. Ich muss meiner Mannschaft danken, wir machen langsam Fortschritte, aber wir müssen weiter hart arbeiten. Tim Broshog hat sich super entwickelt, aber hat noch viel mehr drauf. Es macht mir Freude mit ihm zu arbeiten.“


Kommentare
Aus dem Ressort
RRGM-Ruderer mit flottem Endspurt auf Platz drei
Rudern
Großen Bekanntheitsgrad genießt die Veranstaltung „Kölner Lichter“ rund um den Rhein und den Dom. Im Rahmen der riesigen Open-Air-Party fand wieder der „Kölner Stadtachter“ statt. Der RTHC Bayer Leverkusen gewann dieses Rennen. Platz zwei belegte eine Aachener Crew, Rang drei die RRGM.
Deutsche Stürmerinnen hängen in der Luft
Feldhockey
Am Montagabend haben die deutschen U21-Feldhockeyspielerinnen das Europameisterschaftsmatch gegen die Niederlande im belgischen Waterloo mit 1:4 (0:3) verloren. Hanna Valentin und Pia Lhotak vom HTC Uhlenhorst trugen das Nationaltrikot. Lhotak war zweikampfstark, Valentin hing vorne in der Luft.
Hausrath gewinnt auch das zweite „Suppenturnier“
Schach
Das Sommerloch überbrückt der SV Mülheim-Nord mit seiner „Suppenturnier-Serie“. Nach dem erfolgreichen Auftakt konnte Nord-Bundesligaspieler Daniel Hausrath auch den zweiten Wettbewerb im Schachzentrum gewinnen. Auf den weiteren Podestplätzen landeten Ilja Ozerov und Kenneth Grodotzki.
Mats Moraing dringt in Saarlouis ins Finale ein
Tennis
Mats Moraing bewies im saarländischen Saarlouis seine gute Form. Der 22-jährige Tennisspieler des TC Dümpten erreichte beim Futureturnier den zweiten Platz. Vier Begegnungen konnte der Mülheimer für sich entscheiden. Erst im Finale musste er sich dem Chilenen Nicolas Jarry geschlagen geben.
Noah und Mariana lösen Ticket für das Bundesfinale
Tennis
Die Mülheimer Tennistalente Mariana Dragas (MTC Rot-Weiß Raffelberg) und Noach Schindlegger (Kahlenberger HTC) haben sich für das Bundesfinale in Stuttgart im Rahmen der Ouatt-Jüngsten-Tennisturnierserie qualifiziert. Am Düsseldorfer Rochusclub siegte Noah in der U9-Konkurrenz.
Lahm-Rücktritt
Philipp Lahms Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft...
 
Fotos und Videos
Tengelmann-Lauf in Mülheim
Bildgalerie
LAUFEN
Tag des Sports
Bildgalerie
Sport
Abiparty in Mülheim
Bildgalerie
Party