Reschkes gnadenlose Strafwürfe

RSV Mülheim -
ART DüsseIdorf II 22:21 (11:12)

RSV: Schmitz – Reschke (9/9), Thomas (4), Brügge (2), Büchel (2), Schneider (2), Feth (1), Schink (1), Wokittel (1), Birwe, Ruthemeyer

In einem engen Landesligaspiel behielten die Handballerinnen des RSV Mülheim an Ende die Oberhand. Mit 22:21 (11:12) besiegten die Heißenerinnen den ART Düsseldorf II, auch weil eine Spielerin stets die Nerven behielt.

Im umkämpften, aber stets fair geführten Spiel bekam der RSV neun Strafwürfe zugesprochen. Jedes Mal schritt Jennifer Reschke zum Punkt, jedes Mal verwandelte sie. „Da hat sie einen sensationellen Tag erwischt. Das muss man in so einem engen Match erst einmal hinkriegen“, lobte Coach Burkhard Riemer.

In der ersten Halbzeit konnte sich keiner der beiden Mannschaften bei wechselnder Führung mit mehr als einem Tor absetzen. In Halbzeit zwei veränderte der RSV seine Deckung auf eine 6:0-Variante, um die halblinke Rückraumspielerin des ART II besser in den Griff zu kriegen. Dieser Schachzug ging auf und die Mülheimerinnen konnten sich erstmals auf 19:16 absetzen. Mit dem Treffer zum 22:19 war die Entscheidung zugunsten des Rasensportvereins gefallen. Die beiden Siebenmetertreffer der Düsseldorfer Mannschaft fielen nicht mehr ins Gewicht. Neuzugang Clarisse Feth feierte ein starkes Debüt.

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