Remis nach Uhlen-Führung im Endspurt
05.12.2009 | 00:15 Uhr 2009-12-05T00:15:00+0100Nach der Pause entwickelte sich die Hockey-Bundesligapartie zwischen Rot-Weiß Köln und dem HTC Uhlenhorst in der Kölner Halle am Olympiaweg zu einem hochklassigen und dramatischen Match. Der Hockeykrimi vor 300 Zuschauern endete mit einem 10:10 (6:4)-Remis, das letztlich dem Spielverlauf entsprach.
Bei den in der Schlussphase stärkeren Uhlenhorstern kam aber kein Jubel auf. Nach einem 4:6-Pausenrückstand und einer 10:9 Führung in der 53. Minute kassierte der HTCU das Ausgleichstor zum 10:10 durch eine umstrittene Strafecke kurz vor dem Ende.
Schiedsrichter Benjamin Göntgen (Kahlenberger HTC), der mit Marc Knülle (St. Augustin) das Spiel leitete, verhängte die Ecke wegen eines absichtlichen Fouls des Uhlenhorsters Benedikt Fürk außerhalb des Schusskreises. „Der Schiedsrichter war der einzige in der Halle, der das so gesehen hat”, kommentierte HTCU-Trainer André Henning diese seiner Meinung nach völlig unverständliche Entscheidung.
Torwart Tim Welsch in Top-Form
Bis zur 43. Spielminute hatten die Uhlenhorster Probleme mit der perfekten Kölner Defensivaktik. Ihnen unterliefen zahlreiche Abspielfehler, die vom Gastgeber zu erfolgreichen Kontern genutzt wurden. Der überragende HTCU-Torwart Tim Welsch verhinderte in dieser Phase durch tolle Abwehrparaden einen höheren Rückstand. Er machte in dem Match insgesamt sieben Superchancen der Rot-Weißen zunichte.
In der letzten Viertelstunde schaffte das Uhlenteam mit Tempohockey und tollen Toren die Wende. Die Mülheimer führten mit 10:9, ließen dann aber mehrere Chancen aus und mussten noch den Ausgleich hinnehmen.
Für die Mülheimer Mannschaft trafen Johannes Schmitz, der zwei Feldtore erzielte und zwei Siebenmeter verwandelte, Thilo Strakowski (2), Jannik Otto (1), Benedikt Fürk (1), Niklas Kemper (1) und Ole Keusgen (1 Strafeckentor).
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