Popiecz sieht die Asche als Vorteil an

Am vergangenen Spieltag ist der Turnerbund Heißen auf den sechsten Tabellenplatz zurückgefallen. Nun haben die Mülheimer Niederrheinliga-Fußballerinnen die große Chance, wieder am Konkurrenten SV Rees vorbeizuziehen. Am Sonntag ab 15 Uhr gibt es auf der Sportanlage Mühlenfeld ein direktes Aufeinandertreffen der beiden Teams.

Das Training am Mittwoch war von der Verletzung von Sara Hommel geprägt. Die defensive Mittelfeldspielerin zog sich einen Bänderriss im Fußgelenk zu und wird nun mehrere Wochen lang ausfallen. Hommel zählt in der Heißener Mannschaft zu den Leistungsträgerinnen. Für Trainer Arnd Popiecz und seine Spielerinnen wird es schwer, diesen Ausfall zu kompensieren. Immerhin werden zwei Korsettstangen des Mülheimer Aufgebotes am Sonntag wieder am Ball sein. Isabel Schoofs soll nach einwöchiger Verzögerung wieder für den Turnerbund auflaufen. Auch Abwehr-Organisatorin Nina Kremer ist wieder an Bord. „Damit haben wir eine schlagkräftige Truppe – trotz des Ausfalls von Sara Hommel“, sagt Popiecz.

Der Trainer sieht eine gute Chance, die Reeserinnen zu besiegen. Der Gegner tut sich seit Jahren auf dem Ascheplatz am Mühlenfeld schwer – so wie die Heißenerinnen auf dem Naturrasen in Rees.