Pflichtaufgabe erfolgreich gelöst

Sonnige Aussichten: Lara Birkner setzt sich in dieser Szene gegen zwei Gegenspielerinnen durch und blieb mit ihrem Team an der Tabellenspitze.
Sonnige Aussichten: Lara Birkner setzt sich in dieser Szene gegen zwei Gegenspielerinnen durch und blieb mit ihrem Team an der Tabellenspitze.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Uhlenhorster Damen tun sich im Zweitligaspiel gegen Heimfeld eine Halbzeit lang schwer, behaupten aber souverän ihre Spitzenposition.

HTC Uhlenhorst -
TG Heimfeld 4:0 (1:0)

Tore: 1:0 M. Kiefer (23.), 2:0 Apeltrath (48.), 3:0 Zöller (58.), 4:0 Valentin (69.)

HTCU: Grabowski – K. Windfeder, Schaunig, A. Windfeder, Matthes – Martin Pelegrina, Birkner, K. Kiefer, Valentin, M. Terber, Apeltrath, Zöller – Grote, Wahl, Pluta, M. Kiefer

Die erste Pflichtaufgabe im neuen Feldhockeyjahr haben die Zweitliga-Spielerinnen des HTC Uhlenhorst erfolgreich gemeistert. Obwohl sich die Gastgeberinnen im Duell gegen die TG Heimfeld eine Halbzeit lang schwer taten, feierten sie am Ende einen ungefährdeten 4:0 (1:0)-Heimsieg.

Von der ersten Minute an entwickelte sich auf dem oberen Kunstrasenplatz am Uhlenhorstweg ein Spiel auf ein Tor. 350 Zuschauer beobachteten, wie sich der Außenseiter aus Hamburg komplett auf die Defensivarbeit beschränkte. HTCU-Torhüterin Lena Grabowski blieb am Samstagnachmittag weitestgehend beschäftigungslos. „In der ersten Halbzeit haben wir aber oft noch zu fahrig und unkonzentriert gespielt und dadurch viele Aktionen und Chancen verstolpert“, schilderte Trainer Hanns-Peter Windfeder, ordnete aber zugleich ein: „Für so ein Auftaktspiel ist das aber gar nicht so ungewöhnlich.“

Seine Mannschaft hatte zudem mit ihrer linken Angriffsseite zu kämpfen, weil dort der Platz schon zu sehr abgetrocknet war. „Das gibt unsere Sprenkleranlage bei solchen Windverhältnissen leider nicht her“, erklärte der Coach, warum sein Team vor der Pause seine Angriffe vor allem über die rechte Seite vorgetragen hatte.

Kiefer sorgt für kollektiven Jubel

Für den Höhepunkt der ersten Hälfte sorgte die erst frisch in den Uhlenhorster Zweitligakader aufgestiegene Nachwuchsspielerin Maren Kiefer, die in der 23. Minute „zur großen Freude aller Mitspielerinnen“ (Windfeder) den Führungstreffer für die Gastgeberinnen erzielte.

Mit der zweiten Hälfte war der Coach dann schon wesentlich eher zufrieden. „Das sah schon ein ganzes Stück weit besser aus, auch wenn dieses drei Tore für Heimfeld immer noch recht schmeichelhaft sind“, fand Windfeder.

In der 48. Minute erhöhte Laura Apeltrath die Mülheimer Führung auf 2:0. Die endgültige Entscheidung führte Mirja Zöller mit ihrem Tor zum 3:0 (58.) herbei. Den Schlusspunkt setzte Hanna Valentin in der 69. Minute.

„Wir sind mit dem Einstieg zufrieden, obwohl wir bei der Leistung natürlich noch jede Menge Luft nach oben haben“, fasste Hanns-Peter Windfeder zusammen.

In die letzten sechs Spiele der Saison gehen die Mülheimerinnen als Spitzenreiter. Sie liegen zwei Punkte vor dem direkten Konkurrenten Großflottbeker THGC aus Hamburg, der am Samstag nach ähnlichen Anlaufschwierigkeiten mit 2:0 in Hannover gewinnen konnte. Drei Punkte hinter dem Mülheimer Team liegt Blau-Weiß Köln als Tabellendritter, allerdings haben die Kölnerinnen bereits ein Spiel mehr absolviert als die Konkurrenz.

Leisten sich die beiden Topteams keinen Ausrutscher, kommt es am 17. Mai zu einem echten Endspiel um den Bundesliga-Aufstieg in Hamburg.