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Optimale Ausbeute

15.11.2010 | 18:00 Uhr
Optimale Ausbeute
Aufsteiger SC hot socks sorgt in der Regionalliga für Furore. Foto: Roy Glisson

Über eine optimale Punktausbeute freuten sich am Samstag die Squash-Spieler des SC hot socks.

Der Regionalliga-Aufsteiger behielt im Sport-Treff gegen den SCR Sportpark Hünxe und die Zweitvertretung des SC Turnhalle Niederrhein mit jeweils 3:1 Spielen die Oberhand.

Das Auftaktmatch in der Begegnung gegen Hünxe verlor der Mülheimer Nikolas Bufe gegen den Ex-Bundesligaspieler Marco Augustin in drei umkämpften Sätzen. Danach tat sich hot-socks-Spieler Michael Tagaz in der Partie gegen Thomas Hutmacher nur zu Beginn schwer. Der Mülheimer verlor den ersten Durchgang mit 8:11, gewann die drei folgenden Sätze jedoch deutlich und sorgte so für den Ausgleich.

In den zwei Spitzenspielen wiesen die Mülheimer Nils Sporkmann und Pascal Tagaz ihre Gegner in jeweils drei deutlichen Sätzen in die Schranken und sicherten ihren hot socks so den Sieg. Der an Position eins aufschlagende Nils Sporkmann gab bei seinem Erfolg über den Niederländer Alex Cramer im gesamten Match gerade einmal sechs Punkte ab.

Im Aufeinandertreffen gegen den SC Turnhalle Niederrhein II gerieten die Mülheimer zunächst wieder ins Hintertreffen. Der für Michael Tagaz ins Team rotierte Sebastian Jungbluth musste sich dem Niederrheiner Bernd Herbertz in vier Sätzen geschlagen geben.

Danach trumpfte der 21-Jährige Nikolas Bufe im Duell das Tages gegen den erfahrenen Gino Campese auf. Nachdem er den ersten Satz klar gewonnen hatte, ließ er sich im zweiten Durchgang zweimal eine Führung abjagen und unterlag denkbar knapp mit 13:15. Die Kontrahenten gewannen abwechselnd noch je einen Satz. Im entscheidenden fünften Durchgang behielt der Mülheimer sowohl einen kühlen Kopf als auch den längeren Atem und setzte sich mit 11:3 durch. „Nikolas hat wirklich hervorragend gespielt. In diesem Match hat sich der junge Wilde gegen die Erfahrung durchgesetzt“, lobte hot-socks-Präsident Walter Tagaz seinen Youngster.

Wie schon zuvor sorgten Nils Sporkmann und Spielertrainer Pascal Tagaz für die Entscheidung. Die über Bundesligaerfahrung verfügenden Leistungsträger ließen ihren Gegnern in keinem Satz eine Chance und besiegelten den vierten Sieg des Aufsteigers.

„Wir haben eigentlich mit knappen Ergebnissen gerechnet. Erfolgreicher kann man einen solchen Spieltag nicht abschließen“, äußerte sich Präsident Tagaz überaus zufrieden mit der Leistung seiner hot socks. Ein besonderes Lob sprach er den beiden Jüngsten, Nikolas Bufe und Michael Tagaz, aus, die in ihrer ersten Regionalliga-Saison bereits eine gute Entwicklung zeigten. Alle Spieler des Teams stammen aus dem eigenen Nachwuchs. „Das ist in solchen Leistungsklassen etwas besonderes und spricht für die erfolgreiche Jugendarbeit, die wir seit 20 Jahren leisten“, so Tagaz.

Nach dem bislang überragenden Saisonstart muss der Liganeuling sein ursprüngliches Ziel Klassenerhalt nach sechs Begegnungen nach oben korrigieren. Momentan liegen die hot socks mit einem Punkt Rückstand auf dem dritten Tabellenplatz und übertreffen die Erwartungen um Längen.

„Vielleicht können wir schon mit dem zweiten Platz, der zur Relegation um den Aufstieg in die Zweite Liga berechtigt, liebäugeln“, nennt Tagaz eine Zielstellung, die eigentlich erst für die kommende Saison ausgegeben werden sollte. Die hot socks konnten für das nächste Jahr bereits hochkarätige Verstärkungen verpflichten und peilen dann den Aufstieg in die 2. Bundesliga an.

In diesem Jahr wollen die Mülheimer hingegen so lange wie möglich an den beiden Erstplatzierten dranbleiben und vielleicht im passenden Moment ihre Chance nutzen. „Wir haben eine hervorragende Ausgangsposition, aber die Saison ist noch lang, da kann uns gerade mit einem dünnen Kader viel passieren. Wir werden abwarten, ob die beiden Aufstiegsfavoriten Hamborn und Hückelhoven unterwegs stolpern“, beschreibt Walter Tagaz die Strategie, die vielleicht schon im Heimspiel am 11. Dezember gegen den SC Colonia und die dritte Mannschaft des SC Turnhalle Niederrhein Früchte tragen wird.

Katharina Schneider

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