Nur Reiter gewinnt für den SV Nord in Hamburg
18.12.2011 | 20:02 Uhr 2011-12-18T20:02:00+0100Die Schachspielerinnen des SV Mülheim-Nord verloren ihre Bundesliga-Begegnung beim Hamburger SK am Sonntag knapp mit 2½:3½. Ein Einzelerfolg reichte nicht zum Gesamtsieg.
Lange hofften die Mülheimerinnen noch auf ein Unentschieden, da Olga Kalinina am ersten Brett lange Zeit in aussichtsreicher Position lag. Doch am Ende reichte es für die Nord-Spielerin nur zu einem Remis, wodurch die knappe Niederlage besiegelt war.
Denn zuvor hatte nur Mannschaftsführerin Brigitte Reiter am letzten Brett ihre Partie für sich entscheiden können. „Eigentlich hatten wir das Spiel alle schon abgeschrieben“, erzählt Viktorija Sokalska. Aber die Mülheimerin hatte Glück und konnte die Begegnung doch noch für sich entscheiden.
Sokalska selbst spielte für den SV Nord in Hamburg am fünften Brett. Ihre Partie war früh zu Ende. Aus Zeitgründen bot sie ihrer Gegnerin ein Remis an, was die Hamburgerin auch etwas überraschend annahm.
Auch am dritten Brett erreichte die Mülheimerin Anna Rudolph ein Remis, welches ihr von ihrer Kontrahentin aus Zeitnot angeboten wurde.
An den Brettern zwei und vier mussten sich die für Mülheim spielenden Oksana Vovk und Fan Zhang geschlagen geben. Schon von Beginn an sah es für die beiden Nord-Spielerinnen eher schlecht aus und es reichte nicht mehr für ein Remis.
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