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Frauenhandball

Nur der Kampfgeist stimmt

11.11.2012 | 20:28 Uhr

RSV Mülheim -
Rheydter TV 19:19 (10:12)

RSV: Schmitz, Frese – Engelhardt (5/1), Reschke (3/2), Ruthemeyer (2), Schneider (2), Stamm (2/1), Brose (1), Hauth (1), Brenner, Neulken, Schink

Mit Kampfgeist und etwas Glück hat der RSV Mülheim seinen zweiten Platz in der Handball-Verbandsliga der Frauen verteidigt. In letzter Minute sicherte sich der Rasensportverein ein 19:19 (10:12)-Remis im Heimspiel gegen den Rheydter TV.

Die Gäste aus Mönchengladbach setzten sich in der Sporthalle an der Kleiststraße früh ab, weil die Einstellung in der Mülheimer Abwehr in der ersten Halbzeit noch nicht stimmte. Außerdem fehlten im Angriff die Ideen. Dementsprechend wenig Druck entstand auf das Tor des Oberliga-Absteigers. Dieser konnte daher seinen Vorsprung bis auf vier Tore ausbauen (6:10/19.). Bis zur Pause konnten die Mülheimerinnen immerhin auf 10:12 verkürzen.

„Nach der Pause haben wir uns dann gesteigert und der Kampfgeist stimmte, auch wenn die Leistung immer noch nicht gut war“, sagte Trainer Torsten Karbenk. Seine Mannschaft lief weiter einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher und vergab vor allem in den entscheidenden Momenten gute Torchancen. Anstatt etwa nach dem 13:14 auszugleichen, hieß es nach zwei Gegenstößen 13:16. Beim 15:18 lagen weiterhin drei Tore zwischen den beiden Teams. Doch der RSV ließ sich nicht abschütteln und Sarah Brügge erzielte den Anschlusstreffer (17:18).

Doch wieder führte ein individueller Fehler zum Gegenstoß und zum 19. Tor für die Gäste, die eine Minute vor dem Ende wie der sichere Sieger aussahen. Doch nach dem 18:19-Anschlusstreffer setzte der RSV alles auf eine Karte und wurde belohnt. Zunächst wehrte Katrin Frese einen Wurf der Mönchengladbacherinnen ab, dann traf Steffi Ruthemeyer zum umjubelten Ausgleich. Plötzlich hatten die Mülheimerinnen sogar noch die Chance zum Sieg, doch der Ball landete nicht im Tor. Es wäre des Guten vielleicht auch zu viel gewesen.

„Nach dem Spielverlauf müssen wir mit dem Punkt unbedingt zufrieden sein. In der ersten Halbzeit haben wir katastrophal gespielt und die Abwehr einfach nicht hingekriegt. Auch vorne lief nichts zusammen. In der zweiten Halbzeit hat zumindest der Kampfgeist gestimmt und wir haben uns niemals aufgegeben“, lautete das Fazit von RSV-Trainer Torsten Karbenk.

Marcel Dronia



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