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Nur Dellwig kann Styrum bezwingen

17.06.2012 | 17:41 Uhr
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Anfang September starten die Ringer des KSV Styrum mit aussichtsreichen Chancen in die Verbandsligasaison. Schon an diesem Wochenende nahmen die Styrumer bei der zweiten Auflage des Vorbereitungsturniers um den „Ralf-Zickler-Pokal“ eine erste Standortbestimmung vor.

Und diese fiel bei den Mülheimern am Ende durchaus gut aus. Obwohl mit dem TV Essen-Dellwig, dem KSV Germania Krefeld (beide Oberliga) und dem KSK Konkordia Neuss (Verbandsliga) drei starke Gegner auf den Kraftsportverein warteten, landete die gastgebende Mannschaft am Ende auf Rang zwei.

Im Auftaktkampf besiegten die Styrumer die Riege von Konkordia Neuss knapp mit 19:17. Deutlich fiel der 27:12-Sieg gegen die experimentierfreudige Mannschaft aus Krefeld aus. Da Vorjahressieger TV Dellwig auch beide Mannschaftskämpfe für sich entschieden hatte, kam es in der letzten Runde zum Finale um den ersten Platz zwischen Styrum und den Essenern.

Mit 26:12 Punkten entschied der Vorjahressieger das Duell für sich. Der Wanderpokal bleibt fest in Essener Hand und könnte bei einem erneuten Gewinn im nächsten Jahr fest in den Besitz der Dellwiger übergehen. Da den Mülheimern im letzten Kampf die Kräfte fehlten, mussten sie sich mit einem dennoch starken zweiten Platz zufrieden geben. Dritter wurde Neuss, das sich im letzten Kampf gegen Krefeld durchsetzte und den Oberligist damit auf den letzten Platz verwies.

Die Styrumer Neuzugänge konnten allesamt mehr als überzeugen. Rückkehrer Tim van Voorst konnte ebenso wie Styrums Eigengewächs Patrick Theisen alle drei Kämpfe für sich entscheiden. Einen ebenfalls starken Eindruck machten Juri Baron, Fatih Cinar und Marcus Bock, die jeweils zwei Siege für sich verbuchen konnten.

Je einen Sieg feierten Murat Aslan, Robin van Voorst und Kevin Hufnagel. Ohne Sieg aber auch ohne Enttäuschung blieben der erst 14-Jährige Niklas Theisen und Neuzugang Haideftos Kamtsioris.

Einziger Wermutstropfen war die Tatsache, dass sich Fatih Cinar im letzten Kampf verletzte und mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Unter dem Strich konnte der KSV Styrum mit dem Auftritt beim Heimturnier in der Sporthalle an der Von-der-Tann-Straße mehr als zufrieden sein. Mehr als zwei Monate vor dem Saisonstart präsentierte sich der Verbandsligist bereits in guter Form und kann mit einer Menge Optimismus auf die im September beginnende Mannschaftssaison vorausblicken.

Marcel Dronia

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