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Sieg und Niederlage in...

Nord-Team ist weiterhin Tabellenzweiter

10.02.2008 | 22:48 Uhr

Einen Sieg und eine Niederlage hat Mülheims Schach-Bundesligist SV Nord von seiner Reise nach Erfurt mitgebracht.

Nord-Youngster Maxime Vachier-Lagrave erzielte in seinen Partien an Brett drei einen Sieg und ein Remis.Foto: Ilja Höpping

Beim Doppelspieltag in Victor's Residenzhotel setzte sich das SV-Team am Samstag klar mit 6:2 Punkten gegen Gastgeber Erfurter SK durch. Tags darauf mussten sich die Nord-Spieler im Duell gegen Bindlach-Aktionär mit 3:5 geschlagen geben. Diese zweite Niederlage im neunten Ligaduell bezeichnete Nord-Vorsitzender Heinz Schmitz als unnöitig. Die Mülheimer sind weiterhin Tabellenzweiter hinter dem OSC Baden-Baden.

Beim 6:2-Triumph des SV Nord über Gastgeber Erfurter SK (ESK) sorgte Daniel Hausrath am achten Brett für die 1:0-Führung. In seiner Partie gegen Bernd Vökler manövrierte er sich mit einem Bauenopfer aus einer schlechten Stellung heraus und ging dann mit Erfolg zum Angriff über. Der Ausgleich gelang dem ESK postwendend. Nord-Spieler Daniel Fridmann hatte in seiner Partie gegen Jan Votava zu viel riskiert und musste sich geschlagen geben.

Furiose Offensive von Vachier-Lagrave

Der Remis-Partie von Alexander Berelovich folgten Siege von Konstantin Landa, der im Duell gegen Martin Krämer mit technischer Vollendung seine Überlegenheit ausspielte, und von Nord-Youngster Maxime Vachier-Lagrave, der mit einer furiosen Offensive einen Stellungsvorteil erzielte und ins Ziel rettete. Nord führte nun mit 3,5:1,5 Punkten. Durch Siege von Vadim Malakhatko, der in der Partie gegen Machelett den gegnerischen König matt setzte, und Felix Levin, der Matthias Müller zur Aufgabe zwang, bauten die Mülheimer den Vorsprung auf 5,5:1,5 aus. Mihail Saltaev hatte zwar in dem bis dahin noch nicht entschiedenen Kampf gegen Enders Vorteile, war aber am Ende in Zeitnot und willigte in ein Remis ein.

Nach Saltaevs Niederlage musste Landa zu viel riskieren 

Konstantin Landa (SV Mülheim Nord) besiegte den Erfurter Krämer und unterlag Navara (Bindlach-Aktionär). Foto: Mirjam Bleck

Bei der 3:5-Niederlage im Ligaduell gegen Bindlach-Aktionär am Sonntag sah es lange nach einem 4:4-Unentschieden aus. Daniel Hausrath, Vadim Malakhatko und Felix Levin hatten remis gespielt. Konstantin Landa (gegen Navara) und Maxime Vachier-Lagrave (gegen Laznicka) schienen ihre Partien gewinnen zu können, als Mihail Saltaev, der sich am Wochenende in einem Formtief befand, von Jan Markos bezwungen wurde. Landa wollte nun um jeden Preis gewinnen, setzte voll auf Risiko und verlor. Auch Vachier-Lagrave kam mit seinem mutigen Spiel nicht zum erhofften Erfolg. Er erzielte ebenso wie Fridman und Berelovich eine Punkteteilung.

Gaby Rüter

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