Nächstes rot-weißes Ausrufezeichen

TuRa 88 Duisburg -
SV Rot-Weiß Mülheim 2:2 (2:2)

RWM: Porscha – Günel, Lengsfeld, Kathmann, Katircioglu (61. Klar), Fürst, Schaus (56. Spitzer), Glahn, Masen, Mastrolonardo (69.), Paede

Tore: 0:1 Lengsfeld (10.), 1:1 Fürst (29., Eigentor), 1:2 Lengsfeld (30.), 2:2 Preick (45.+1)

Es ist wieder Land in Sicht! Das 2:2-Remis bei TuRa 88 war für den SV Rot-Weiß das dritte Spiel ohne Niederlage in Serie – das hat das Team von der Bruchstraße in dieser Saison zuvor erst einmal geschafft. Der Anschluss an die Nichtabstiegsplätze ist endgültig wiederhergestellt.

Allerdings hätten es für die Unentschieden-Könige der Liga – 13 Remis nach 25 Spielen sind absoluter Höchstwert – erneut zwei Punkte mehr sein können. Wie schon vor einer Woche beim 3:3 in Vierlinden verspielten die Rot-Weißen zwei Führungen. Dominic Lengsfeld brachte RWM nach einer feinen Kombination über links in Führung (10.). Chancen, diese zu erhöhen, ließen die Mülheimer anschließend liegen, ehe Kapitän Sven Fürst in einer undurchsichtigen Situation ein Eigentor unterlief (29.). Nur eine Minute später war Lengsfeld jedoch erneut zur Stelle – wieder nach einem Angriff über die linke Seite, auf der sich Marcel Glahn gut durchgesetzt hatte. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit fingen sich die Rot-Weißen nach einem Schnittstellenpass jedoch den erneuten Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit fielen keine Tore mehr, RWM wusste die gefährlichen Konter der Duisburger Gastgeber abzuwehren und holte an der Kammerstraße zumindest einen Zähler. Mit diesem konnte Cheftrainer Hatem Guerbouj am Ende gut leben: „Ich bin zufrieden mit dem Punkt, auch wenn es leider nicht zum Sieg gereicht hat. Wir haben den Klassenerhalt nach wie vor vor Augen und sammeln Punkt für Punkt, um unten herauszukommen.“ Der Rückstand aufs rettende Ufer beträgt drei Punkte – weniger waren es für den Aufsteiger zuletzt am siebten Spieltag. Mit Rot-Weiß ist also wieder zu rechnen. Am Sonntag gastiert Tabellenführer Blau-Weiß Oberhausen an der Bruchstraße.