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Sparkassen-Renntag

Molly Amour hat Heimvorteil

05.06.2012 | 16:31 Uhr
Molly Amour hat Heimvorteil
Acht Rennen stehen beim Sparkassen-Renntag am Donnerstag auf dem Programm Foto: Stratenschulte

Eine Premieren-Siegerin wird am Donnerstag (Fronleichnam, erster Start um 13.45 Uhr) auf der Galopprennbahn im „Preis der Sparkasse Mülheim an der Ruhr“ gesucht. In diesem mit 5100 Euro dotierten Rennen über 2000 Meter im Rahmen des 16. Sparkassen-Renntages am Raffelberg starten ausnahmslos dreijährige Stuten, die in ihrer Laufbahn noch kein Rennen gewinnen konnten.

Zumindest für eine der sieben Teilnehmerinnen wird sich das nun beim großen Sparkassen-Volksrenntag in Mülheim ändern. Der „Preis der Sparkasse Mülheim“ geht als sechste Tagesprüfung ab 16.20 Uhr über die Bühne.

Als einziger Trainer hat Markus Klug (Heumar) zwei „heiße Eisen im Feuer“. Zwei Tage vor seinem 36. Geburtstag kann sich der am traditionsreichen Gestüt Röttgen (Heumar) tätige Trainer also schon einmal selbst beschenken.

Für seinen Arbeitgeber schickt Klug die Debütantin Anna Klara ins Rennen. Jockey ist Eugen Frank (Gütersloh), der die Stute bereits aus dem Training kennt.

Markus Klug sattelt zwei Pferde

Da Klug als so genannter „Public-Trainer“ arbeitet, darf er auch Pferde trainieren, die nicht dem Gestüt Röttgen gehören. In Mülheim sattelt er im „Preis der Sparkasse Mülheim an der Ruhr“ nämlich auch noch Moi Lolita aus dem Besitz des Gestüts Görlsdorf (Angermünde), einem der ältesten Gestüte Deutschlands. Bei ihrem letzten Auftritt verpasste die Stute ihren ersten Erfolg nur hauchdünn. Auf der Rennbahn in Leipzig unterlag Moi Lolita unter dem belgischen Jockey Stephen Hellyn der Siegerin Volturno Aesculap nach Kampf mit einem Hals. „Ihre im Vergleich zur Konkurrenz recht große Routine könnte in Mülheim für sie sprechen“, hofft Klug auf ein gutes Abschneiden.

Jockey von Moi Lolita ist Adrie de Vries. Der Niederländer agiert aktuell in Top-Form. Allein an den ersten beiden Renntagen der Saison am Raffelberg war de Vries insgesamt sechsmal bei der Siegerehrung. Klug: „Adrie de Vries dürfte mit Moi Lolita keine Probleme haben. Sie ist eine sehr ehrliche Stute, die immer alles gibt.“

Neben den Gestüten Görlsdorf und Röttgen bieten noch zwei weitere Erfolgs-Gestüte Starterinnen auf. Heimvorteil genießt die am Raffelberg von Uwe Ostmann für das Gestüt Auenquelle (Rödinghausen) vorbereitete Molly Amour. Bei ihrem ersten Karriere-Start wird sie von Norman Richter (Everswinkel) geritten. „Molly Amour ist eine unkomplizierte Stute, die sich zuletzt im Training für den ersten Start angeboten hat“, meint Ostmann. „Ich bin mir noch nicht sicher, mit welchen Bodenverhältnissen sie am besten zurechtkommt. Das muss die Premiere zeigen.“

Aktueller Amateur-Champion

Der aktuelle Amateur-Champion Dennis Schiergen (Köln) geht mit Aosta Spring ins Rennen. Sie wird von seinem Vater Peter Schiergen in Köln für das Gestüt Ammerland vorbereitet. Ihren bisher einzigen Auftritt hatte Aosta Spring als Zweijährige absolviert. Mitte August des letzten Jahres belegte sie dabei in Köln in einem 5100-Euro-Rennen Platz drei.

Für niederländische „Farben“ geht auf der Mülheimer Galopprennbahn am Raffelberg die von John Smith (Den Haag) für seine Landsfrau Jetty van der Hulst trainierte Golden Rose mit Amateurrennreiterin Jadey Pietrasiewicz ins Rennen. Der Gütersloher Besitzertrainer Reinhard Johannsmann vertraut seine Stute Latin Girl Rennreiter Fernando Alberto Guanti (Gütersloh) an.

Jockey Marvin Suerland (Köln), erst vor wenigen Wochen von einem sehr erfolgreichen Engagement aus Katar zurückgekehrt, hofft auf eine gute Platzierung der von ihm gerittenen Hernanda Directa, trainiert von Dominik Moser (Schneverdingen) für den Rennstall Directa (Sereetz).

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http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/muelheim/molly-amour-hat-heimvorteil-id6735158.html
2012-06-05 16:31
Mülheim