Mission Niederrheinpokal

Im Februar trafen der VfB Speldorf und der SV Rot-Weiß zuletzt in einem Testspiel aufeinander.
Im Februar trafen der VfB Speldorf und der SV Rot-Weiß zuletzt in einem Testspiel aufeinander.
Foto: Fabian Strauch Photography / WAZ
Was wir bereits wissen
Der VfB Speldorf peilt durch einen Sieg an der Bruchstraße den Einzug in den Verbandspokal an. Der MSV 07 gastiert in Wanheimerort.

Mindestens eine Mülheimer Fußballmannschaft wird in der kommenden Saison am Niederrheinpokal teilnehmen. Denn in der letzten Kreispokalrunde kommt es am Mittwochabend zum einem stadtinternen Duell zwischen dem SV Rot-Weiß und dem VfB Speldorf. Auch dem Mülheimer SV 07 winkt die Teilnahme am Verbandspokal.

SV Rot-Weiß Mülheim – VfB Speldorf (19 Uhr, Bruchstraße). Die Eppinghofer stehen seit Sonntag kurz vor dem Abstieg und haben im Saisonfinale nichts mehr zu verlieren. Erst recht nicht am Mittwochabend im Pokal. „Wir rollen den Speldorfern unseren roten Rasen aus. Bei schönen 15 Grad und Regen ist doch alles angerichtet für eine Überraschung“, sagt Trainer Christian Bär mit einem Lachen. Der Coach lebt im Abstiegskampf Lockerheit vor. Mit etwas mehr Ernsthaftigkeit sagt er: „Wir wollen in den verbleibenden Spielen das Optimum herausholen und es auch den Speldorfern so schwer wie möglich machen.“

Sein Trainerkollege Oliver Röder wird im Pokal keinesfalls Experimente eingehen, sondern seine beste Elf auf den Ascheplatz schicken. „Die Aufgabe ist viel zu wichtig, als dass wir irgendein Risiko eingehen könnten. Wir wollen unbedingt in den Niederrheinpokal“, sagt der VfB-Coach.

Dennoch muss er am Mittwochabend auf den aus schulischen Gründen verhinderten Leon Fritsch verzichten. Semih Zorlu wird wohl den zweiten Innenverteidiger neben Philipp Bartmann geben. Nach dem enttäuschenden 4:4 gegen Königshardt denkt Röder über einige Änderungen nach. Vor allem Alen Ademovic darf sich offensichtlich Hoffnungen auf einen Einsatz von Beginn an machen.

Bei den Rot-Weißen fehlt Stürmer Domenic Lengsfeld, der sich am Sonntag im Duell gegen Buchholz eine Meniskusverletzung zugezogen hat. Für ihn ist die Saison gelaufen. Die beiden Defensivspieler Sven Fürst und Marcel Glahn sind nach ihrer abgesessenen Gelbsperre wieder mit an Bord.

DJK Wanheimerort – Mülheimer SV 07 (19 Uhr, Honnenpfad). Für den MSV bietet sich die große Chance, durch einen Sieg über den A-Kreisligisten in den Niederrheinpokal einzuziehen. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf dem Abstiegskampf in der Bezirksliga und dem wichtigen Heimspiel am Montag gegen Möllen. Daher wird Trainer Jörg Ostwald im Pokal auch sechs Stammspieler schonen. „Nach Möglichkeit wollen wir sie ganz draußen lassen. Vielleicht müssen wir aber in der zweiten Halbzeit reagieren“, sagt Ostwald.

Im Duell gegen den A-Kreisligisten, der sich mittlerweile aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet hat, sollte es aber auch mit der zweiten Reihe reichen. „Das sollte zumindest unser Anspruch sein“, bestätigt der Coach. Auf Daniel Dentgen muss Ostwald nach dessen Lungenembolie nicht nur im Pokalspiel, sondern auch im gesamten Ligaendspurt komplett verzichten. „Er ist noch krank geschrieben und wird in dieser Saison kein Risiko mehr eingehen“, sagt Ostwald.