Mintarder Mädchen sind unschlagbar

Wie im Vorjahr setzte sich die U17 von Blau-Weiß Mintard gegen die SG Mülheim durch.
Wie im Vorjahr setzte sich die U17 von Blau-Weiß Mintard gegen die SG Mülheim durch.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Vier Pokaltriumphe für die Blau-Weiß-Fußballerinnen beim „Tag des Mülheimer Jugendfußballs“ an der Zeppelinstraße.

Im Mülheimer Mädchenfußball führt im Moment kein Weg an Blau-Weiß Mintard vorbei. In sämtlichen vier Altersklassen des weiblichen Kicker-Nachwuchses sicherte sich die DJK am Sonntag an der Raadter Zeppelinstraße den Stadtpokal.

Den Anfang machte die U11, die sich mit 5:1 (3:1) gegen den TSV Heimaterde durchsetzte. Lilli Walldeyer traf dreimal. Einen Kantersieg feierte die Mintarder U13, die ebenfalls gegen den TSV Heimaterde mit 13:1 (7:1) triumphierte. Die Elf von Trainer Thomas Neumann ließ der Konkurrenz vom Finkenkamp keine Chance. Die Entscheidung war schon zur Pause gefallen.

Auch in der U15 standen sich Mintard und Heimaterde gegenüber. Nach den beiden klaren Ergebnissen machte der TSV in diesem Vergleich den besten Eindruck und hielt bis zur Pause ein torloses Remis. Nach der Mintarder Führung durch Amelie Jess (39.) konnte Laura Lantermann sogar zum 1:1 ausgleichen (45.). In der 51. Minute erzielte Lea Zander aber den 2:1-Siegtreffer für die Blau-Weißen.

Mülheims aktuell beste Mädchenmannschaft ist die in der Niederrheinliga beheimatete U17 von Blau-Weiß Mintard. Die Mannschaft von Trainer Torsten Eichholz hatte sich erwartungsgemäß für das Finale qualifiziert und traf – wie schon im Vorjahr – auf die SG Mülheim, ein Zusammenschluss zwischen dem Turnerbund Heißen und dem TSV Heimaterde. Nachdem sich die Mintarderinnen im vergangenen Jahr noch mit 7:0 gegen die Spielgemeinschaft durchgesetzt hatten, fiel das Ergebnis diesmal etwas knapper aus. Die SG verkaufte sich in der ersten halben Stunde teuer, musste dann aber doch den ersten Gegentreffer durch Jessica Piefky hinnehmen. Im zweiten Durchgang schob Amelie Blank nach einer schönen Kombination zum 2:0 ein (51.), ehe Merle Siepmann extakt 20 Minuten später den 3:0-Endstand herstellte (71.).