„Mannschaft hat Charakter gezeigt“

Horst Stralkowski (HTCU-Teammanager): „Das war viel besser als ich erwartet hatte. Ehrlich, ich hatte kein gutes Gefühl. Die Mannschaft hat die richtige Körpersprache gezeigt, ist aber für ihr Investment nicht belohnt worden. Mehr geht zur Zeit nicht. Knackpunkt war die Chancenverwertung. Die war mangelhaft, denn wir hatten erdrückende Möglichkeiten. Wenn du die liegen lässt, kannst du nicht gewinnen und darfst dich nicht über das Ergebnis wundern. Der UHC hat in der zweiten Halbzeit nur noch reagiert. Die Mannschaft hat heute wirklich alles versucht, ihr ist kein Vorwurf zu machen.“

Kais al Saadi (UHC-Trainer): „Das Spiel war gar nicht so klar, wie es das Ergebnis am Ende aussagt. Ich glaube, wir haben in dieser Saison noch in keinem Spiel so viele klare Chancen gegen uns gehabt wie heute. Wir waren im zweiten Durchgang defensiv stark gefordert, haben als Team aber super verteidigt und hatten nicht zuletzt einen überragenden Nico Jacobi im Tor. Man muss neidlos anerkennen, dass Mülheim das in der zweiten Hälfte richtig gut gemacht haben und am Ende in einigen Situationen auch Pech hatte.“

Jan Nitschke (HTCU-Mittelfeldspieler): „Wir waren im Kreis einfach nicht zwingend genug. Gerade in der zweiten Halbzeit hat die nötige Konsequenz gefehlt. Aber wir haben nicht nachgelassen und immer weitergemacht. Kompliment an die Mannschaft, sie hat Charakter gezeigt. Das 0:3 ist zu hoch. Am Ende müssen wir aufmachen und der UHC nutzt clever den Konter.“

Benedikt Fürk (HTCU-Abwehrspieler): „Wir waren oft im Schusskreis und haben uns viele Chancen erarbeitet. Da waren die Hamburger ungleich kaltschnäuziger. Unsere Leistung war viel besser als zuletzt gegen den Berliner HC.“

Lukas Windfeder (HTCU-Abwehrspieler): „Gefühlt waren wir 70 Mal im Schusskreis. Entweder haben wir den Torwart angeschossen oder am Tor vorbei gezielt. Unser klares Ziel bleibt der Play-off-Platz. Noch sind 15 Punkte zu vergeben, wir haben weiterhin gute Chancen, obwohl wir nach der guten Hinrunde viel Pulver verschossen haben.“

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