Luisenschule holt Gold und Silber in Berlin

Den Doppelsieg bei „Jugend trainiert für Olympia“ haben die Badminton-Spieler der Luisenschule knapp verpasst. Dennoch feierten die Mülheimer beim Bundesfinale in Berlin ein starkes Ergebnis mit Platz eins und zwei.

In der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 1998 bis 2001) waren die Mülheimer als großer Favorit ins Rennen gegangen und wurden dieser Rolle auch gerecht. 7:0, 7:0 und 6:1 lauteten die Resultate in der Vorrunde. Im Viertelfinale gegen den Vertreter von Brandenburg musste der nordrhein-westfälische Landesmeister beim 5:2-Erfolg erstmals zwei Duelle abgeben. Im Semifinale gegen das Team aus Rheinland-Pfalz gelang den Mülheimern dann wieder das perfekte Spiel – 7:0.

Im Endspiel stand den Mülheimern erwartungsgemäß das Aufgebot aus Hamburg gegenüber. Durch den etwas überraschenden Sieg im Jungendoppel führten die Luisenschüler schnell mit 3:0, Yvonne Li sorgte mit ihrem Erfolg im Einzel für den entscheidenden vierten Zähler. Am Ende stand ein 6:1-Erfolg und damit der erste Bundessieg für die Luisenschule seit 2012.

Wesentlich überraschender war der Finaleinzug der jüngeren Luisenschüler in der WK III (2000 bis 2003). Nach zwei 7:0-Erfolgen setzte es im dritten Gruppenspiel bereits die erste Niederlage. Das Viertelfinalspiel gegen Bayern war ebenso hart umkämpft wie das Halbfinale gegen Hamburg. Beide Spiele endeten mit einem 4:3-Erfolg für die Mülheimer Mannschaft. „Manon Wienand hat in den beiden Spielen taktisch sehr gut aufgestellt, so dass wir die Spiele am Ende für uns entscheiden konnten

Im Endspiel lieferten sich Mülheim und Jena einen spannenden Kampf. Im entscheidenden Mixed verloren Chenyang Jiang und Annika Weis knapp im dritten Satz. „Das war trotzdem eine super Leistung. Wir hatten überhaupt nicht damit gerechnet, dass wir auch mit den Jüngeren ins Finale kommen“, sagte ein zufriedener André Krause.