Kunstrasen ersetzt Asche
24.07.2009 | 00:24 Uhr 2009-07-24T00:24:00+0200Noch in diesem Jahr wird die Sportanlage an der Südstraße renoviert. Im Rahmen des „Perspektiv-Konzeptes Fußball”, das vom Rat der Stadt Mülheim beschlossen worden ist, erhält der obere Platz der Anlage einen Kunstrasenbelag.
Gleichzeitig ist auf der vom Fußball-Landesligisten TuS Union 09 und in hohem Maße von den Schulen in der unmittelbaren Umgebung genutzten Anlage, die zu den Mülheimer Problemplätzen bei Regenwetter zählt, eine komplette Erneuerung der nicht mehr funktionsfähigen „Uralt”-Entwässerungsanlage erforderlich. Sanierungsbedarf gibt es auch im Zuschauerbereich.
Bei extremen Regenfällen herrscht an der Südstraße regelmäßig „Land unter”. Die zahlreichen Juli-Gewitter mit Platzregen verwandelten den oberen Aschenplatz und den unteren Rasenplatz mehrmals in eine „Seenplatte”. Außerdem wurde der rote Aschenbelag in den Flur des tiefer liegenden Hauses des Sports und in die dortige Badmintonhalle gespült.
Der Mülheimer Sport-Service (MSS) und der Immobilienservice (IS) hatten bei ihren Planungen im Rahmen des Fußball-Perspektivkonzeptes zunächst eine Renovierung des unteren Platzes der Sportanlage an der Südstraße im Visier. In Absprache mit dem TuS Union 09, der dort „zu Hause” ist, wurde diese Planung aber noch einmal geändert.
755.000 Euro Gesamtkosten
Die „09er”, die ein neues Konzept für ihre sportliche Zukunft entworfen haben, signalisierten gegenüber der Stadt, dass sie einer Sanierung des Aschenplatzes auf der oberen Ebene der terrassenförmig gebauten Südstraßen-Sportanlage ganz klar den Vorzug geben. Die Sanierung des oberen Teils kostet knapp 200 000 Euro mehr, als für den Umbau des unteren Rasenplatzes veranschlagt waren. Insgesamt 755 000 Euro müssen für die Erneuerung der Sportanlage aufgebracht werden. Der Löwenanteil dieses Betrages wird durch Mittel aus der Sportpauschale (Konjunkturpaket) finanziert. Der TuS Union 09 musste sich aber auch dazu verpflichten, einen Eigenanteil in Höhe von 90 000 Euro zu übernehmen. Damit wird die Renovierung des Zuschauerbereichs finanziert.
Projektvereinbarung unterzeichnet
Da mit dem Umbau der Anlage an der Südstraße in Kürze begonnen werden soll, haben die Stadt Mülheim und der Verein eine Projektvereinbarung unterzeichnet. Darin verpflichtet sich der Klub, den Eigenanteil in Höhe von 90 000 Euro aufzubringen und die Anlage an der Südstraße nach der Renovierung in Eigenregie zu übernehmen.
Laut MSS-Leiter Heinz Moseler kann jetzt alles sehr schnell gehen. „Wir müssen nur noch warten, bis die rechtlichen Voraussetzungen für das Konjunkturpaket im Bundesgesetzblatt veröffentlicht sind, dann können wir die bereits vorbereiteten Planungsaufträge für das Projekt rausschicken”, so Heinz Moseler gegenüber der Sportredaktion. Der Startschuss für den Umbau fällt noch in diesem Jahr. Mitte Dezember sollen die Bagger anrollen. Laut Moseler wird der Kunstrasenplatz mit neuer Dränage zu Beginn der Fußballsaison 2010/11 in Betrieb genommen.
Auf zwei Plätzen wird schon gespielt
Im Jahr 2008 fertiggestellt wurden die Kunrasenplätze auf der Sportanlage an der Horbeckstraße, Heimat des Fußballvereins SV Raadt, und am Waldschlösschen (Saarnberg), wo der Mülheimer Spielverein 07 zu Hause ist.
Auf dem Sportplatz an der Saarner Straße, künftige Trainingsstätte des VfB Speldorf, ruht seit Anfang Juli der Spielbetrieb. Stattdessen sind dort Bauarbeiter und Bagger in Aktion. Diese Sportanlage erhält ebenfalls einen Kunstrasenbelag. Ende November dieses Jahres soll der Platz wieder bespielbar sein. Ob das Styrumer Ruhrstadion, mit dessen Umbau zu einer den NRW-Liga-Vorschriften entsprechenden Spielstätte noch in diesem Jahr begonnen werden soll, einen Kunstrasen oder Naturrasen erhält, steht noch nicht fest.
Der geplante Neubau einer gemeinsamen Sportanlage mit Kunstrasenplätzen für den RSV und den TB Heißen hat sich verzögert. Da die Stadt Mülheim nicht über ein geeignetes Grundstück verfügt, muss sie für den Platzbau das Gelände Hardenbergstraße/An der Seilfahrt erwerben. Die Mittel für den Kauf des Grundstücks sind aber nicht vorhanden und eine mögliche Finanzierung ist nicht in Sicht.
Fehler bei der Platzpflege in Heimaterde
Eine komplette Erneuerung des Aschenbelags ist auf dem Platz im Naturstadion Heimaterde erforderlich. Im Frühjahr glich die Sportanlage einer Moorlandschaft und war lange unbespielbar. Die vom Mülheimer Sportservice (MSS) initiierte Überprüfung der Anlage und der Dränage ergab laut MSS-Leiter Heinz Moseler, dass der Platz vom TSV Heimaterde nicht anweisungsgemäß gepflegt worden ist.
Die Entwässertungsschlitze waren verstopft und zugewachsen, sodass die Wasseransammlungen auf dem Aschenbelag nicht abfließen konnten. Der TSV muss sich nun an den Kosten für die Platzerneuerung beteiligen.
11:14
@Saarnerjung:
Nein, Neid oder Mißgunst kommt da nicht raus.
Jeder kennt Eure und unsere Finanzsituation (gesund gegen auch mal Geld ausgeben das nicht da ist).
Und das bei Euch ein paar Leute eine Schippe in die Hand nehmen, davon habt Ihr den Platz auch nicht bekommen. Da musste erst die Zusage über einige Tausender da sein. Also das ist eher kein Argument. Aber ich freue mich wirklich über jeden Verein der einen neuen Platz bekommt, nur die Reihenfolge hätte eine andere sein können (müssen) wenn sich alle normal und fair verhalten hätten.
Das TB Heißen und 07 das halt nicht getan haben ist bitter aber wahr.
Bis bald...!
09:09
@RSV
Höre ich da Neid, oder Mißgunst. Ich denke jeder Verein hat es nötig, und auch verdient. Mann muß halt was dafür tun, dazu gehört auch Geld spenden, die Schippe in die Hand nehmen, und auch mit der Politik zu sprechen. Wie im normelen Leben. Sonst kommt man zu nichts. Haben schon früher meine Eltern zu mir gesagt.
01:20
@pw60:
Leider möchte der Vorstand das nicht, es ist halt nicht unsere Art den Weg über die nicht regulären Kanäle (siehe 07 über die Politik) zu gehen.
Somit sind wir zwar fair, aber nicht erfolgreich.
Schade aber so ist die Realität.
Gute Nacht...!
19:41
Hallo RSV-Mitglied
du hast in allen punkten wohl recht aber ich bleibe
dabei der HAUPTVORSTAND ist unfähig, weil
er sich von moseler & co hinhalten lässt.
dieser vorstand müsste energischer handeln.
vielleicht mal fester gegen diese für den rsv verschlossenen türen klopfen, wie es andere vorstände auch gemacht haben.
ps. handball spielt man ja auch in der halle !!!!
18:24
Ich würde keinen der kleinen Vereine einen neuen Platz bauen, nicht eher bis das Ruhrstadion fertig ist.
Der Vfb als Aushängeschild im Mülheimer Fußball hat es sich mit guten Leistungen wenigstens verdient ! Jede Stadt hat nun mal eine Nummer 1, und das ist nun mal der Vfb in Mülheim !!!!!!!!!!
17:28
Hallo zusammen, die Aussage von pw60 ist der Knaller. Was soll der Vorstand denn machen? Ich hätte gerne Vorschläge gehört!
Das größte Problem in der Platzfrage in Heißen ist der TB Heißen, alle Vorschläge von H.Moseler und dem RSV wurden abgelehnt, erst ging es um eine 10 Mann starke Tennisabteilung dann um ein Clubhaus, am Ende wurden Spieler nicht freigegeben obwohl diese eine Zusage des Vereins hatten etc.!
Das Lärmgutachten war dann die Krönung (da konnte der TB natl. nichts für)
Der RSV wurde immer schon neideisch betrachtet und jetzt haben sie es sogar geschafft das es keinen Kunstrasen gibt.
Schade das der Abstieg erst diese Saison erfolgt...!
Warum der Herr Mühlenfeld (der Ehemann der OB) beim TB Heißen nicht mehr im Vorstand ist weiß doch auch jeder..., er wollte ein gutes Miteinander beider Vereine. Als er merkte das dies nicht möglich ist zog er seine Konsequenzen, schade für den Sport, aber persönlich verstehe ich Ihn.
Trotzdem wäre es toll wenn seine Frau sich für einen Kunstrasenplatz an der Rudolf-Harbigstr. einsetzen würde.
Warum macht man nicht aus dem einen Aschenplatz einen Kunstrasen und legt die Vereine zusammen? So viele Mannschaften haben beide Vereine nicht und vielleicht gibt es ja doch mal einen Zusammenschluss (am RSV liegt es nicht).
Sind wir also ehrlich, der RSV wird auf Jahre keinen neuen Platz bekommen, aber vielleicht geht es ja schneller wenn die 1.Mannschaft wieder erfolgreicher spielt (was ja mit der neuen Mannschaft vielleicht möglich ist).
Das nur mal so als Info an einige die immer der Politik oder in dem Falle dem RSV die Schuld geben.
Denn wenn es nach der Qualität geht, hätte kein SV Raadt und auch kein MSV 07 einen Platz bekommen dürfen. Es gibt in ganz NRW kaum einen Platz der so schlecht ist wie unserer!!!
16:31
Na, Philipp Vogel...? Wieder mal so richtig den Frust rausgeblasen....? Machen Sie doch selber mal den Oberbürgermeister. Dann können Sie auch in die Kamera lächeln. Übrigens: Bitte der WAZ nicht vorhalten, sie würde zu viel Dagmar Mühlenfeld ins Bild heben - umgekehrt ist eher richt. Sicher würden die gern die Konkurrenz aus dem eigenen Konzern zeigen, der Mann ist aber derart unfotogen, dass er sogar auf seinen eigenen Plakaten auf sein Bild verzichtet. Sie, Herr Vogel, sehen bestimmt besser aus. Also: Warum treten Sie nicht auch mal als OB-Kandidat an? Vielleicht schon bei der nächsten Wahl?
11:52
...und wieder mal ein Termin, wo unsere m. E. unfähige Oberbürgermeisterin in eine Kamera lächeln kann und Unwissende meinen könnten, sie hätte Union den Kunstrasenplatz beschert....
01:02
rsv..,,,,,,rsv mülheim hier und da ... wann seid HIER dran ???
unfähiger RSV-Vorstand !!!