Kölnerin Hauke macht den Unterschied

HTC Uhlenhorst -
RW Köln 2:6 (2:4)

Tore: 0:1 Hauke (9. Minute), 0:2 Pahl (10.), 1:2 Zöller (15.), 2:2 M. Terber (18.), 2:3 Karwatzky (24.), 2:4 Hauke (28., kurze Ecke), 2:5 Hauke (42.), 2:6 Hauke (52., kurze Ecke)

HTCU: Grabowski; K. Windfeder, D. Terber, Schaunig, Martin Pelegrina, Valentin, Grote, M. Terber, Zengerle, Zöller

RWK: Ciupka; Grambusch, Grote, Hauke, Hüls, Karwatzky, Lobe, Pahl, Schröder, Velmans, Volk

SR: Wagner/Bockelmann (Mülheim/Braunschweig)

Zuschauer: 130

Am Sonntagmittag kassierten die Hallenhockey-Damen des HTC Uhlenhorst in der Bundesligapartie gegen Rot-Weiss Köln eine verdiente 2:6 (2:4)-Niederlage. 130 Zuschauer sahen in der Sporthalle an der Lehnerstraße ein Mülheimer Team, dass sich redlich mühte, aber in der Offensive – wie schon beim 1:8 am Vortag in Düsseldorf – zu harmlos war.

Die Partie hatte nur noch statistischen Wert. Die Uhlenhorsterinnen hatten den zweiten Platz und damit das Ticket für das Viertelfinale der deutschen Meisterschaft bereits in der Tasche, während es für die auf dem dritten Tabellenplatz liegenden Kölnerinnen bereits das letzte Saisonspiel war.

Die Gäste konnten – im Vergleich zum Hinspiel – auf ihre Leistungsträgerinnen Franzisca Hauke und Rebecca Grote zurückgreifen. Hauke machte den Unterschied. Die Nationalspielerin erzielte in der Saarner Halle vier Tore und war damit maßgeblich am klaren Sieg ihres Teams beteiligt.

Beim Stand von 0:2 konnte die Uhlenhorsterin Mirja Zöller nach schöner Vorarbeit von Dinah Grote den Anschlusstreffer erzielen (15.). Kurz darauf sorgte Melanie Terber für den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich (18.). Danach trafen aber nur noch die gut aufgelegten Kölnerinnen „ins Schwarze“. Glück im Unglück hatte Maike Schaunig. Kurz vor dem Ende prallte ihr der Ball nach einer Uhlenhorster Strafecke an den Finger. Am Nachmittag gab es die Entwarnung: kein Fingerbruch, sondern starke Prellung.