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KHTC fährt ohne Druck und voller Vorfreude nach Hamburg

18.05.2012 | 16:23 Uhr
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Saisonfinale in der 2. Feldhockey-Bundesliga: Der Kahlenberger HTC bestreitet an diesem Wochenende noch zwei Partien auf auswärtigen Kunstrasenplätzen. Am Samstag sind die Mülheimer beim Großflottbeker THGC zu Gast (15.45 Uhr, Otto-Ernst-Straße). Das letzte Saisonspiel bestreitet der Neuling am Sonntag beim Rissener SV (12 Uhr, Marschweg). Auf das Wochenende in Hamburg freuen sich Fans und Spieler schon seit einigen Wochen.

Gute Erinnerungen an die Hansestadt im sportlichen Sinn hat KHTC-Teammanager Ulrich Grüneboom nicht gerade, denn schließlich entschied sich in der Hansestadt vor zwei Jahren der Abstieg in die Regionalliga. Doch dann stieg der KHTC bekanntlich wie Phönix aus der Asche: In der Halle schafften die Mülheimer den Durchmarsch in die Erste Bundesliga. Auf dem Feld kehrten sie nach nur einjähriger Abstinenz in die Zweite Liga zurück.

Der Neuling, der in Hamburg auf Philip Hüsgen verzichten muss (Oberschenkelzerrung), machte in dieser Saison eine überaus gute Figur. Nach der Hinrunde träumten einige Kahlenberger sogar von der Ersten Liga. Dann gab es den einen oder anderen Rückschlag. Zwei Spieltage vor dem Saisonende stehen die Mülheimer aber noch immer auf einem ausgezeichneten dritten Platz. Es wird allerdings schwer, diesen guten Rang erfolgreich zu verteidigen. Die Großflottbeker sind Tabellenzweiter und wollen sich in ihren beiden letzten Heimspielen sicherlich keine Blöße geben. Der zweite Platz ist den Hamburgern ohnehin nicht mehr zu nehmen. Nach oben geht allerdings nichts mehr. Der Aufsteiger steht fest. Der Gladbacher HTC kehrt in die 1. Bundesliga zurück.

Der Rissener SV, Gegner des Kahlenberger HTC am Sonntag, liegt in der Tabelle einen Zähler hinter den Mülheimern und hat garantiert noch den Ehrgeiz, das Team von Spielertrainer Tim Leusmann auf den letzten Metern zu überflügeln. Der Kahlenberger Teammanager ist aber ganz entspannt. Grüneboom: „Wir verspüren keinen Druck und wollen schönes Hockey bieten. Wir haben wieder das Mitfahren in einem Fanbus angeboten und werden von etlichen Anhängern begleitet.“

Marcus Lemke

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