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Keine Chance gegen die Supermacht

23.05.2012 | 17:22 Uhr

Die deutschen Badminton-Damen, die allesamt am Spitzensportzentrum des Deutschen Badminton-Verbandes an der Südstraße beheimatet sind, sind am Mittwoch beim Uber-Cup (20. bis 27. Mai), der Weltmeisterschaft für Damennationalmannschaften, im Viertelfinale ausgeschieden. Schwerer hätte die Aufgabe für das ersatzgeschwächte Team auch nicht sein können. Johanna Goliszewski vom 1. BC Mülheim und ihre Teamkolleginnen trafen in Wuhan auf Gastgeber und Badminton-Supermacht China und verloren mit 0:3. Nach drei der ursprünglich fünf angesetzten Partien war im Reich der Mitte die Messe gelesen. Damit ist die WM für die DBV-Asse beendet.

Die Chinesinnen waren dem DHB-Team als Erster der Gruppe A zugelost worden. Da hatten die Asiatinnen mit den 5:0-Erfolgen gegen Südafrika und Indonesien ihre Ausnahmestellung bereits demonstriert. Im ersten Einzel leistete Karin Schnaase vom SC Union Lüdinghausen Wang Yihan, ihres Zeichens Weltranglisten-Erste, heftigen Widerstand und unterlag höchst respektabel mit 15:21 und 17:21.

Im ersten Doppel verloren Carla Nelte (TV Refrath) und Isabel Herttrich (VfL 93 Hamburg) gegen die Weltmeisterinnen und Weltranglisten-Ersten Yu Yang und Wang Xiaoli den ersten Satz mit 10:21, waren nach dem verdienten 21:19 im nächsten Durchgang wieder im Match, um den Entscheidungssatz chancenlos mit 8:21 abzugeben.

Das schnelle Ende kam im zweiten Einzel, als Carola Bott (BV Gifhorn) gegen die Chinesin Wang Xin, German Open-Siegerin 2010 in der Mülheimer RWE-Sporthalle, eine ernüchternde 7:21 und 7:21-Niederlage erlitt. Beim Stand von 3:0 wurden das zweite Doppel (Johanna Goliszewski/Karin Schnaase gegen Zhao Yunlei/Tian Qing) und das dritte Einzel (Fabienne Deprez/FC Langenfeld gegen Li Xuerui) nicht mehr gespielt.

Gerd Böttner


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