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Katastrophale erste Hälfte

11.11.2012 | 20:25 Uhr

HSG Mülheim -
Hülser SV 21:36 (8:20)

HSG: Banning, Pütter – Schneider (5/2), Bernaisch (4), Krogmann (3), Engels (2), Francke (2), Hellenbrandt (2), Rohschürmann (2), Liedtke (1), T. Görgens

Das war deutlich! Handball-Verbandsligist HSG Mülheim leistete sich am frühen Samstagabend einen Aussetzer und unterlag dem Hülser SV in der Höhe überraschend mit 21:36 (8:20).

Trainer Gerd Schneider hatte vor der Partie in der Sporthalle an der Von-der-Tann-Straße vor dem Tabellenvorletzten aus Krefeld gewarnt. Zunächst versuchten die Mülheimer mit einer offensiven Deckung gegen die Gäste vorzugehen. Es dauerte fast fünf Minuten, bis das erste Tor der Begegnung fiel. Hüls erspielte sich dann eine 4:0-Führung, während der HSG in der Offensive nichts einfiel. Die Gäste kamen dann aber erst richtig in Fahrt und spielten sich förmlich in einen Rausch. 8:1, 11:2, 13:5 und 19:6 waren die Zwischenstände auf dem Weg zur 20:8-Halbzeitführung.

Während den Hülsern phasenweise alles gelang, fehlte es der HSG in der Offensive an Druck und Ideen. Die Angriffe wirkten ausrechenbar. Auch die Abwehr offenbarte mit der Zeit immer größere Lücken. Die beiden Torhüter Marco Banning und Alexander Pütter fügten sich nahtlos an die Leistung der restlichen Mannschaft ein. „Ich bin nicht überrascht, denn Hüls ist eigentlich eine Spitzenmannschaft, bei der ausgerechnet gegen uns der Knoten geplatzt ist. In der Verfassung ist Hüls vielleicht auch nicht unsere Kragenweite“, sagte Trainer Gerd Schneider. Der Coach ergänzte aber: „Allerdings muss man sie auch vernünftig attackieren und darf sie nicht so spielen lassen, wie wir es in der ersten Halbzeit getan haben.

Frühe Vorentscheidung

Erst in der 37. Minute gelang den Mülheimern der zehnte Treffer in dieser Verbandsliga-Partie. Zu diesem Zeitpunkt war die Begegnung selbstredend schon entschieden und die Gäste aus Krefeld konnten es sich leisten, einen bis zwei Gänge herunter zu schalten. Doppelte Manndeckung und leicht aufkommender Übermut führten nach 50 Minuten dazu, dass die Mülheimer den Rückstand von zwischenzeitlich 14 Toren (14:28) auf elf Treffer (18:29) verkürzen konnten. Eine erfolgreiche Ergebniskorrektur bahnte sich an.

Doch in der Schlussphase schlichen sich erneut viele individuelle Fehler in das Spiel der Heimmannschaft, so dass Hüls den Vorsprung wieder ausbauen konnte. Am Ende lagen 15 Tore zwischen der HSG und den Gästen. „Wir waren diesmal leider nicht in der Lage konsequent dagegen zu halten und sind dafür abgestraft worden“, sagte Trainer Gerd Schneider nach dem Schlusspfiff.

Marcel Dronia



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