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Kampfgeist bleibt unbelohnt

16.10.2011 | 18:45 Uhr
Kampfgeist bleibt unbelohnt
Flugeinlage von HSV-Handballer Jeremy Schmidt bei der ärgerlichen Heimniederlage gegen die SG Ratingen.Foto: Christoph Wojtyczka

HSV Dümpten -
SG Ratingen 2011 33:34 (15:14)

Handball-Landesligist HSV Dümpten musste am Samstagabend in der Halle Boverstraße eine sehr ärgerliche 33:34 (15:14)-Niederlage gegen die SG Ratingen 2011 einstecken.

Vor 150 Zuschauern gingen die Dümptener mit viel Elan in die Partie und spielten vier gute Chancen heraus, von denen sie jedoch nur eine nutzen konnten. So führte Ratingen nach fünf Minuten mit 4:1.

Danach legten die Dümptener ihre anfängliche Abschlussschwäche ab und verkürzten den Rückstand aus einer sicheren Abwehr heraus kontinuierlich. Zwei Minuten vor der Pause glichen sie zum 14:14 aus und gingen zum ersten Mal in Führung (15:14).

Nach dem Seitenwechsel erzielten die Ratinger drei Treffer in Folge zum 17:15. Der HSV fing sich erneut und sorgte in der 42. Minute für den Ausgleich (19:19). Danach ging das Spiel schnell hin und her. Beide Angriffsreihen kamen teils sehr leicht zum Torerfolg, wobei die Ratinger immer leicht vorn lagen.

Acht Minuten vor dem Ende mussten die Dümptener dann eine doppelte Zeitstrafe absitzen. Die HSV-Abwehr stand dennoch gut und zwang die Ratinger zu Torwürfen aus wenig aussichtsreicher Position. Die Abpraller landeten jedoch stets bei einem Ratinger, der den Ball dann freistehend im Tor versenkte. So lagen die Mülheimer in der 56. Minute mit 28:31 zurück.

HSV-Coach Christian Hoffmeister ließ daraufhin drei Spieler offensiv decken. Tatsächlich erzielte Daniel Kiriakou fünfzig Sekunden vor Schluss den Anschlusstreffer zum 32:33. Nach einer wahren Abwehrschlacht gelang den Ratingern dann aber doch noch aus einem Freiwurf der entscheidende 34. Treffer. Philip Peich brachte die Dümptener mit seinem zwölften Tor zwar noch einmal auf 33:34 heran, die Ratinger retteten den hauchdünnen Sieg aber über die Zeit.

Christian Hoffmeister war über den Spielausgang sehr enttäuscht. „Wir haben einen harten Kampf abgeliefert. Ein Punkt wäre hochverdient gewesen“, so der HSV-Coach.

Katharina Schneider

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