Kahlenberger haben ein Abwehrproblem

Thorben Pegel konnte für den KHTC zwischenzeitlich auf 1:2 verkürzen, am Ende stand es aber 1:6.
Thorben Pegel konnte für den KHTC zwischenzeitlich auf 1:2 verkürzen, am Ende stand es aber 1:6.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Hockeyspieler des Kahlenberger HTC kommen in der 2. Bundesliga noch nicht richtig in Tritt. Die Partie bei Schwarz-Weiß Köln ging mit 1:6 (1:2) verloren.

SW Köln -
Kahlenberger HTC 6:1 (2:1)

Tore: 1:0 Von Scheven (5.), 2:0 Jäkel (8., KE), 2:1 Pegel (24.), 3:1 Gemmel (44.), 4:1 Katterbach (48., 7m), 5:1 Aichinger (64.), 6:1 Spina (67.)

KHTC: Schaar (Link); Achnitz, Fritschi, Haase, Hillebrand, Hinsken, Keffel, Kyewski, Kleine-Klopries, Pegel, Prost, Rosser, Stepper, Voigt, Vom Kolke

Die Luft wird für die Hockeyspieler des Kahlenberger HTC in der Zweiten Bundesliga immer dünner. Ein Sieg beim Aufstiegskandidaten Schwarz-Weiß Köln war angesichts des Tabellenstandes nicht zu erwarten. Doch die 1:6 (1:2)-Niederlage zeigt – eine Woche nach dem 4:9 bei Hannover 78, dass beim KHTC viel Sand im Getriebe ist. 15 Gegentreffer in den vergangenen zwei Begegnungen – die Kahlenberger haben ein Abwehrproblem.

Dünn wird die Luft auch deshalb, weil die Mülheimer am kommenden Doppelspieltag zwei Mal in der Außenseiterrolle sind. Gegner am Samstag ist um 17 Uhr erneut der Tabellenzweite Schwarz-Weiß Köln, am Sonntag misst sich das Schlusslicht ab 13 Uhr mit dem Spitzenreiter Schwarz-Weiß Neuss.

In Köln lagen die Kahlenberger nach acht Minuten mit 0:2 zurück. Alexander von Scheven (5.) und Christopher Jäkel (8.) per Strafecke hatten für die Gastgeber vor 200 Zuschauern am Kuhweg getroffen. „Danach ist bei uns unerklärlicherweise der Faden gerissen“, sagte Schwarz-Weiß-Manager Tim Aichinger. Die KHTC-Spieler kamen nun besser in die Partie und in der 24. Minute belohnten sie sich für den hohen Aufwand mit dem 1:2-Anschlusstreffer durch Thorben Pegel. Die Kölner konnten sich bei Keeper Linus Labonté bedanken, dass sie zur Pause führten anstatt in Rückstand zu liegen. Pech hatten die Mülheimer bei zwei Pfostenschüssen.

Nach der Pause machten die kaltschnäuzigen Kölner zwei Mal per Doppelschlag alles klar. Maris Gemmel (44.) und Lukas Katterbach (48., Siebenmeter) erhöhten auf 4:1. Kurz vor Schluss trafen Kai Aichinger (64.) und Alexander Spina (67.) zum 6:1-Endstand. „Wir waren dran, haben dann aber nach der Pause wieder schnell zwei Gegentore kassiert“, sagte KHTC-Teammanager Manfred Haase. Bitter: Kapitän Philip Hüsgen hat sich eine Knieverletzung zugezogen und könnte möglicherweise länger ausfallen.