Kahlenberger Endspiel gegen Heimfeld

Volle Konzentration für den Klassenerhalt: Die Hockeyspieler des Kahlenberger HTC.
Volle Konzentration für den Klassenerhalt: Die Hockeyspieler des Kahlenberger HTC.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der Zweitligist muss das Heimspiel gegen die Hamburger am Samstag auf jeden Fall gewinnen. Stürmer Viktor vom Kolke fällt aus.

Es ist zwar erst das viertletzte Saisonspiel in der zweiten Feldhockey-Bundesliga, doch für den Kahlenberger HTC ist es ein echtes Endspiel. Gewinnen die Mülheimer am Samstag das Heimspiel gegen die TG Heimfeld, bleiben sie aller Voraussicht nach in der Zweiten Liga, bei einer Niederlage droht der Abstieg in die Regionalliga. Daher liegt der Fokus des KHTC auch nur auf dem Duell am Samstag (18 Uhr, Mintarder Straße) und weniger auf dem Duell gegen den Klipper THC Hamburg am Sonntag um 13 Uhr.

„Wir blenden das Sonntagspiel erst einmal völlig aus“, betont auch Trainer Tim Leusmann. Die ganze Konzentration seiner Mannschaft gilt dem Duell gegen Heimfeld. „Wir wollen und müssen gewinnen“, sagt der Coach. Dies gilt genau genommen für beide Mannschaften. Mit vier Punkten liegt die TG auf dem letzten Platz der zweiten Bundesliga Nord, der KHTC ist mit sechs Zählern Vorletzter. Die Hamburger haben aber noch ein Spiel mehr vor der Brust als die Kahlenberger. Nur eins der beiden Teams muss den Gang in die Regionalliga antreten. „Beide Mannschaften müssen voll auf Sieg spielen, ein Unentschieden hilft eigentlich keinem so richtig weiter“, sagt Leusmann.

Hinspiel analysiert

Der Trainer der Kahlenberger hat das Hinspiel (4:4-Unentschieden) genau analysiert und auch mit mehreren seiner Trainerkollegen gesprochen, die mit ihren Teams in der Rückrunde bereits gegen Heimfeld gespielt haben. „Wir treffen auf eine sehr robuste Mannschaft, die körperlich absolut fit ist. Wir können das Spiel nur über den Kampf gewinnen“, ist sich Leusmann sicher.

Sollte das Heimspiel tatsächlich in die Hose gehen, möchte der Coach aber noch längst nicht aufgeben. „Dann ist das Kind auch noch nicht in den Brunnen gefallen. Aber dann könnten wir es nicht mehr aus eigener Kraft schaffen und das wollen wir auf jeden Fall“, so der KHTC-Coach.

Max Stepper wieder an Bord

Leusmann kann fast auf sein gesamtes Personal zurückgreifen. Auch Max Stepper ist nach seiner überstandenen Prüfung wieder mit an Bord. Allerdings fällt Stürmer Viktor vom Kolke aus beruflichen Gründen aus. „Wir sind aber gut gerüstet für das Spiel“, betont Leusmann. Auf einigen Positionen wird der Coach innerhalb seiner Mannschaft umstellen.

Am Sonntag erwartet die Mülheimer mit dem Klipper THC aus Hamburg eine noch schwerere Aufgabe. Die Mannschaft aus der Hansestadt könnte von ihrem Personal her einen wesentlich besseren Platz belegen. „Klipper ist ein sehr stark aufgestelltes Team“, weiß auch Tim Leusmann. Doch der Kahlenberger Coach traut seiner Mannschaft immer eine Überraschung zu. „Zu Hause waren wir immer stark und haben zuletzt auch gegen Schwarz-Weiß Köln gepunktet“, macht der Coach seiner Mannschaft zu.

Zunächst gilt die volle Aufmerksamkeit aber dem Duell gegen Heimfeld. Die Mülheimer wollen in Sachen Klassenerhalt einen großen Schritt in die richtige Richtung machen.