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Hallenhockey

Kahlenberger Aufstiegskampf

10.02.2012 | 17:49 Uhr

Die Pflichtaufgabe ist mit dem 9:6 (5:4)-Auswärtserfolg über den DSD Düsseldorf, Schlusslicht in der Hallenhockey-Regionalliga, erfüllt. Nun kämpfen die Damen des Kahlenberger HTC um den Aufstieg. Am Sonntag werden sie alles daran setzen, den Spitzenreiter RTHC Leverkusen zu stürzen. Die Begegnung beginnt um 17 Uhr in der Harbecke-Sporthalle.

Am Donnerstagabend taten sich die Kahlenbergerinnen in der Sporthalle des Düsseldorfer Marie-Curie-Gymnasiums lange Zeit schwer. Die zweimalige Mülheimer Führung durch Kirya Heinemann und Andrea Hoffmann konnten die Gastgeberinnen jeweils egalisieren. Danach ging der DSD sogar mit 4:2 in Führung.

„Wir hatten Probleme, weil der DSD eine Torhüterin mit Leibchen hatte, also sozusagen mit einer Feldspielerin mehr auflief. Das war schon kurios und für uns sehr ungewohnt“, sagte KHTC-Trainer Philip Hüsgen.

Noch vor der Pause konnten die Kahlenbergerinnen aber den Spieß umdrehen. Anna Hillebrand, Pia Pöpping und Andrea Hoffmann sorgten für die 5:4-Halbzeitführung.

Nach dem Wechsel kassierten die KHTC-Damen zunächst den Anschlusstreffer durch Stella Büttner-Amend, ehe Kirya Heinemann und Anna Hillebrand erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung herausarbeiten konnten. Doch es blieb spannend. Der DSD verkürzte durch Melanie Schneider auf 6:7. Zu diesem Zeitpunkt waren noch gut 20 Minuten zu spielen und das Spiel stand auf des Messers Schneide. Während die Düsseldorferinnen einige Chancen und Strafecken nicht in Tore ummünzen konnten, machte es der KHTC besser. Die Stürmerinnen Anna Hillebrand und Andrea Hoffmann sorgten mit ihren Treffern zum 9:6 für die Entscheidung.

Hüsgen: „In der zweiten Halbzeit haben wir besser in der Deckung gestanden. Das war auch der Schlüssel zum Erfolg. Vorne konnten wir einige unsere Möglichkeiten nutzen.“ Der Coach freute sich über die gute Torausbeute.

Am Sonntag geht es für die Mülheimerinnen nun darum, im Aufstiegsrennen zu verweilen. Die Leverkusenerinnen haben bislang 22 Zähler erobert und führen die Tabelle vor dem punktgleichen Tabellenzweiten Club Raffelberg an. Auf dem dritten Rang liegen die Kahlenbergerinnen mit 21 Punkten. Drei Spieltage vor dem Ende der Hallensaison kann also noch keine Entscheidung fallen. Doch Hüsgen weiß, was die Stunde geschlagen hat. „Wir müssen Leverkusen schlagen. Eine Niederlage können wir uns nicht erlauben, denn dann wäre der RTHC mit vier Punkten auf und davon“, so der Trainer.

Hüsgen ist trotz der zuletzt nicht ganz so glanzvollen Auftritte von seinem Team überzeugt und glaubt an die Aufstiegschance. „Im Hinspiel haben wir auf Andrea Hoffmann und Kathrin Hillebrand verzichten müssen. Trotzdem mussten wir uns in Leverkusen nur ganz knapp und unglücklich mit 3:4 geschlagen geben. Daher rechne ich auch diesmal mit einem engen Ausgang. Wir haben in dieser Begegnung auf jeden Fall eine Chance“, sagt Philip Hüsgen, der nach dem feststehenden Klassenerhalt meint: „Wir werden jetzt alles in die Waagschale werfen und versuchen, den Aufstieg in die Hallen-Bundesliga zu schaffen.“

Marcus Lemke

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