Improvisation ist das Zauberwort des TB Heißen

Muss wieder einmal improvisieren: Turnerbund-Trainer Arnd Popiecz.
Muss wieder einmal improvisieren: Turnerbund-Trainer Arnd Popiecz.
Foto: Fabian Strauch Photography / WAZ
Was wir bereits wissen
Vor dem Nachholspiel in der Niederrheinliga muss Trainer Arnd Popiecz neben den Langzeitverletzten vier weitere Stammspielerinnen ersetzen.

Zum zweiten Mal in Folge müssen die Fußballerinnen des TB Heißen unter der Woche ‘ran. Am Mittwochabend wird das am 29. März ausgefallene Niederrheinligaspiel gegen den SV Rees im Ruhrstadion nachgeholt. Anstoß ist um 20 Uhr. Trainer Arnd Popiecz muss sich vor der Partie als Improvisationskünstler beweisen.

Der Trainer des Tabellensechsten hat bei der Aufstellung ohnehin selten die Qual der Wahl. Der Kader ist seit Wochen auf Kante genäht. Grund dafür sind mehrere längerfristige Ausfälle wie die von Julia Buhren, Isabel Mayer oder Sara Hommel. Unter der Woche machen dem Turnerbund darüber hinaus noch mehrere berufsbedingte Ausfälle zu schaffen. „Ich hätte das Spiel gern noch weiter nach hinten verlegt, aber der Fußballverband Niederrhein wollte da nicht mitmachen“, erklärt Popiecz. So muss der Coach am Mittwochabend ohne seine beste Torjägerin Kristina Kirscht, die Innenverteidigerinnen Nina Kremer und Christin Kirchner sowie Vize-Kapitänin Isabel Schoofs auskommen. Alle vier Spielerinnen standen im Duell gegen Walbeck am vergangenen Mittwoch in der Startaufstellung.

Popiecz muss also improvisieren und wird auf etliche Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen. Unter Umständen werden sogar Bezirksliga-Spielerinnen in der Startaufstellung stehen. „Alles in allem wird es ein ganz schweres Spiel“, weiß Arnd Popiecz. Denn der SV Rees spielt nach einer schwierigen letzten Saison diesmal eine solide Runde. Der Gegner ist vor allem im Kollektiv stark. „Rees hat keine wirkliche Spitzenspielerin, sondern eine sehr homogene Mannschaft“, weiß Popiecz. Unter den gegebenen Umständen ist der direkte Tabellennachbar für den Turnerbund eine ganz hohe Hürde.