„Immer lächeln, um die Nervosität zu verbergen“

Z Unser Mental-Coach hat gesagt, dass wir möglichst immer lächeln sollen, um die Nervosität zu verdrängen. So habe ich es auch beim entscheidenden Siebenmeter im Halbfinale gemacht. Mit dem 3:3-Ausgleich zehn Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit hatten wir zuvor den Super-GAU erlebt. Aber wir haben nicht aufgesteckt.“

istian Windfeder verordnete Erfolgsrezept

Z Wir waren in den ersten Minuten gleichauf. Bis zur Pause stand es nur 0:1, die Partie war offen. Beim 1:2 hatten wir sogar noch Hoffnung, bevor die entscheidenden Gegentore fielen. Für unser erstes Finale überhaupt, haben wir uns gut verkauft. Es war eine tolle Saison! Herzlichen Glückwunsch an den Düsseldorfer HC!“

Z „Die Düsseldorferinnen waren vor dem gegnerischen Tor etwas abgezockter als wir. Wir haben uns aber voll reingehauen und alles gegeben. Die Enttäuschung über die Niederlage ist nicht ganz so riesig. Schließlich waren wir die Außenseiterinnen und hatten mit dem Einzug ins Finale schon unfassbar viel erreicht.“

Z Nach dem Anschlusstreffer zum 1:2 haben wir am Titelgewinn wieder etwas schnuppern dürfen. Aber dann gingen uns auch etwas die Ideen aus. Düsseldorf ist auf allen Positionen glänzend besetzt. Wir haben bis zum Schluss gekämpft und können hier erhobenen Hauptes herausgehen.“

Z Ich wäre gern nach Mülheim zurückgeflogen, um mit der Mannschaft am Abend im Klubhaus gemeinsam ein Bier zu trinken. Aber der Bundestrainer hat es nicht erlaubt. Noch habe ich den Kopf für die Weltmeisterschaft in Leipzig gar nicht frei.“

Z Wir haben es in der gesamten Hallensaison als einziges Team geschafft, ein Unentschieden gegen den Düsseldorfer HC zu erreichen. Das war das 3:3 im Bundesliga-Heimspiel. Die beste Mannschaft ist verdient deutscher Meister geworden. Wir gönnen es dem DHC, dem wir freundschaftlich verbunden sind.“