Im Angriff drückt der Schuh
15.07.2012 | 17:51 Uhr 2012-07-15T17:51:00+0200
VfB Speldorf -
FC Schalke 04 II
0:3 (0:1)
Tore: 0:1 Max (28.), 0:2 Smykacz (67.), 0:3 Schmidt (88.)
VfB: Hillebrand - Ozan, Zorlu, Er, Manske (62. Akdeniz) - Leven (52. Seidel), Munoz (76. Cilga) - Papoulidis (52. Ademovic), Alakazli (62. Balaj), Kirchner (84. Özgül) - Podszus (46. Hergesell)
S04 II: Oswald - Zwimpfer (46. Hertner), Sabah (46. Uaferro), Henneböle (46. Walter), Laterza (46. ,Ernst) - Zander (46. Baus), Müller (46. Caillas) - Darwiche (46. Schmidt), Torres, Keller (46. Türpitz) - Max (46. Smykacz)
Eine gut sortierte Mannschaft des VfB Speldorf sahen die 150 Zuschauer am Samstag im Ruhrstadion. Das Fußball-Testspiel des Oberligisten gegen die in der Regionalliga spielende zweite Mannschaft des FC Schalke 04 endete dennoch für die Mülheimer mit einer 0:3 (0:1)-Niederlage. In der Offensive drückt beim VfB in erster Linie der Schuh.
Der Schalker Keeper Ferdinand Oswald verlebte einen ruhigen Nachmittag. In der ersten Halbzeit wurde er nicht geprüft. Die Gastgeber standen zwar recht stabil in der Deckung und gewannen auch viele Zweikämpfe im Mittelfeld, aber der finale Pass vor allem auf die „Speerspitze“ Marcel Podszus kam nicht an. „In der Vorwärtsbewegung hätten wir etwas zielgerichteter agieren müssen. Dann hätten wir uns auch die eine oder andere Torchance erspielen können. Gerade Toni Munoz hatte mehrmals die Möglichkeit, unseren Stürmer Podszus in Szene zu setzen. Aber diese Chancen wurden von ihm nicht erkannt“, kritisierte VfB-Trainer Oliver Röder.
Andererseits ließen die Mülheimer auch kaum Möglichkeiten des höherklassigen Gegners zu. Röder: „Ich fand es sehr gut, dass wir schnell die Ordnung gefunden haben. Nur beim ersten Tor haben wir leider geschlafen.“ In der 28. Minute hatte Manuel Torres den Ball von der rechten Seite aus in den Strafraum gepasst. Dort stocherte Philipp Max, 18-jähriger Sohn des früheren Bundesligaspielers Martin Max (Borussia Mönchengladbach, FC Schalke 04), den Ball über die Linie.
Nach einer knappen Stunde kam endlich einmal auch ein Speldorfer frei zum Torschuss. Tim Seidels Schuss war aber zu unplatziert und Keeper Oswald hatte kein Problem, das Leder zu halten. Auf der anderen Seite verhinderte wenige Minuten später VfB-Keeper Kevin Hillebrand mit einer Glanzparade nach einem Schuss von Pascal Schmidt einen höheren Rückstand. Am Ende legten die Schalker noch zweimal nach. Zunächst traf Michael Smykacz zum 2:0 aus Gäste-Sicht (67.). Dann sorgte Pascal Schmidt für den 3:0-Endstand (88.). Fazit von Röder: „Das Ergebnis täuscht über den Spielverlauf etwas hinweg. Wir haben uns gut verkauft und einige Stammkräfte kristallisieren sich bei uns heraus.“
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